Kapital für Startups und Mittelstand
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00:00:02: Wirtschaft im Osten, der Podcast zur Lage in Ostdeutschland.
00:00:11: Heute geht es um Geld oder besser um Eigenkapital für Gründer und Start-ups und für mittelständische Unternehmen – Geld damit sie weiter wachsen sich entwickeln können.
00:00:25: Unternehmen dabei zu unterstützen das ist der Auftrag der Leipziger CfH Management GmbH.
00:00:33: Das ist die zentrale Beteiligungsgesellschaft in Sachsen, die seit gut dreißig Jahren mit ihren Partnern und dem Freistaat gezielt in zukunftsträchtige Unternehmen investiert.
00:00:45: Dabei spielt sie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts
00:00:49: –
00:00:50: denn der ökonomische Fußabdruck kann sich sehen lassen!
00:00:54: Allein über den WMS, den Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen hat die CFH-Unternehmen begleitet die für über siebentausend Arbeitsplätze und einen Umsatz von eins Komma zwei Milliarden Euro stehen.
00:01:10: Unter anderem darüber spreche ich mit Harald Rehberg, einem der drei Geschäftsführer der CFH Management GmbH.
00:01:18: Er ist ein langjähriger Experte im Beteiligungsgeschäft – insbesondere in der strategischen Wachstumsbegleitung von Unternehmen.
00:01:27: Und darüber hinaus stellvertretender Vorstandssprecher des Bundesverbandes Beteiligungskapital.
00:01:36: Ja,
00:01:36: herzlich willkommen Herr Weberg hier bei Wirtschaft im Osten!
00:01:40: Danke dass Sie
00:01:40: mitmachen.
00:01:41: wir sind heute
00:01:43: in
00:01:43: Ihrem Büro in Ihren Unternehmen in der Leipziger Innenstadt
00:01:48: und sprechen
00:01:50: heute aus einer ganz anderen spezielleren Perspektive über den Wirtschaftsstandort aus Deutschland über Sachsen öffentlichen Beteiligungsgesellschaft, eines Kapitalgebers und auch zeitweiligen Gesellschafts
00:02:09: von Unternehmen.
00:02:12: Und
00:02:13: der Hauptfokus ist die Stärkung des Mittelstandes.
00:02:18: Das ist das was Sie machen.
00:02:20: doch bevor wir in die Details intensiver einsteigen würde
00:02:25: ich gerne mit einer grundsätzlichen
00:02:26: Frage starte nämlich auf die aktuelle Lage der Wirtschaft in Osten, auf die aktuelle Lage der Wirtschaft in Sachsen.
00:02:38: Die ja was den Mittelstand angeht, die sogenannten KMOs sehr kleinteilig aufgestellt ist.
00:02:45: Was ist Ihr Blick auch
00:02:46: aktuell vor
00:02:47: dem Hintergrund der riesigen Herausforderung, vor denen Wirtschaft nur im Moment steht?
00:02:55: Guten Morgen Herr Brinkviertel!
00:02:56: Ich freue mich sehr bei Ihrer Interesse
00:02:58: und unserer Arbeit hier.
00:03:00: Blick auf die Wirtschaft in Sachsen.
00:03:03: Die sächsische Wirtschaft ist wie bundesweit und teilen auch darüber hinaus natürlich gezeichnet durch jetzt das vierte Jahr einer Starknation, Rezession zumindest eine Phase der Unsicherheit und auch des verhaltenen Investitionsgetreibens.
00:03:26: von daher halten wir die Lage insgesamt schon für schwierig für viele mittelstandische Unternehmen.
00:03:34: Natürlich ist es aber auch, was Branchen oder Sektoren betrifft, differenziert zu betrachten.
00:03:42: Es sind recht, die der sächsischen Mittelstand sehr kleinteilig.
00:03:47: Das stellt Unternehmen häufig noch zusätzlich vor Probleme, weil eigene Forschungsaktivitäten sich halt für kleinere Unternehmen nicht so darstellen lassen wie das in größeren Strukturen in anderen Regionen möglich ist.
00:04:08: Aber das ist ja letztendlich auf der Grund, warum wir angetreten sind Unternehmen in ihren Wachstumsschritten zu unterstützen.
00:04:17: Die Wirtschaft insgesamt ist natürlich auch in Transformationssituationen und gerade hier in Sachsen sehen wir natürlich auch gerade die Tagen wie diesen aus Bad Zwickau anschauen dass natürlich aus Mobilstandort Sachsen der viele Jahre Jahrzehnte jetzt eine tragende Säule der sächsischen Wirtschaft war, in einem Umbruch ist was mindestens mal zur Unsicherheit führt.
00:04:44: Auf der anderen Seite haben wir Silicon-Saxony, also Halblatterei eine boomende Branche so dass auch die Unternehmen je nach ihrer Positionierung mit dieser Krisenlage ganz anders konfrontiert werden.
00:04:58: Alle haben sicherlich gemeint das diese geopolitischen Unsicherheiten dazu führen Planung erschwert wird und Kostendruck ins besondere Energiekosten, Bürokratie-Kosten.
00:05:16: Auch das ist jetzt kein Sexy für so ein Ostdeutschlandsphänomen aber das spüren unsere Unternehmen hier in der Region natürlich auch ganz erheblich.
00:05:25: Bevor wir gleich auf
00:05:26: die Frage kommen was ja eigentlich als Beteiligungsgesellschaft als Förder
00:05:33: und Unterstützungsinstrument auch wie Sie eben schon angedeutet haben kommen.
00:05:40: Was ist
00:05:40: Ihre Erfahrung?
00:05:42: Und Sie sind ja seit einigen Jahrzehnten
00:05:44: mittlerweile in dem Bereich unterwegs,
00:05:49: was ist das Besondere eigentlich an den An dem Jahr im
00:05:52: Vergleich
00:05:52: zu Westdeutschland
00:05:53: und anderen Regionen auch in Europa
00:05:57: besonderer
00:05:58: an diesen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Osten insbesondere auch in Sachsen?
00:06:03: Wir haben hier natürlich also ein starkes technologisches Umfeld, Universitäten außer universitäre Forschungseinrichtungen und eine Granularität die neben den gerade angesprochenen Schwierigkeiten eines kleinen Unternehmen hat.
00:06:20: Aber natürlich auch ein Vorteil bieten in dieser Flexibilität, der schnellen Reaktionsfähigkeit.
00:06:29: Resilienz ist ja so im Modewort aber ich denke schon dass es hier in der Region besonders viele Unternehmen, auch Unternehmen mehr gibt Ja, durch eine besondere Transformationserfahrung schon gegangen sind und sich schnell einstellen können auf neue Situationen.
00:06:49: Und natürlich ist jeder Umbruch auch einen Aufbruch eine gewisse Chance nischen zu besetzen so dass man nicht bange sein sollte vor der Zukunft.
00:07:03: und ich glaube das diese Dynamik wieder mehr Raum finden muss, die Unternehmerpersönlichkeiten haben wir durchaus dafür.
00:07:14: Ich gebe das mal
00:07:14: mit meinen Worten wieder Sie sind da der Profi sie managen
00:07:19: mit ihrer CFR
00:07:20: Management GmbH von Leipzig
00:07:23: aus öffentliche
00:07:25: Gelder unter anderem in den Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen unterstützen Unternehmen beteiligen sich an Unternehmen versuchen,
00:07:37: Wachstum zu
00:07:40: ermöglichen im Mittelstand
00:07:46: und auch
00:07:47: bei Unternehmen die sich neu gründen.
00:07:49: Also bei jungen
00:07:50: Gründern wenn ich das
00:07:53: richtig gesehen habe,
00:07:55: auch bei technologiebasierten Unternehmen Wenn wir da
00:08:03: etwas konkreter einsteigen und wir haben ja
00:08:06: Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die
00:08:08: sich in dem Bereich
00:08:09: auch etwas auskennen – also insofern
00:08:11: fangen wir nicht bei Null
00:08:13: oder bei A an.
00:08:16: Was machen
00:08:16: Sie damit
00:08:18: den
00:08:18: öffentlichen
00:08:19: Mitteln, die Ihnen zur Verfügung gestellt werden ganz genau?
00:08:23: Und was hat sich auch in den letzten Jahren für sie als Beteiligungsgesellschaft, sage ich
00:08:28: jetzt mal in Anführungstrichen Er verändert.
00:08:33: Also wir betreiben dieses Beteiligungsgeschäft hier aus Leipzig heraus, seit gut dreißig Jahren.
00:08:39: letztes Jahr hatten wir hier unser Jubileusjahr vom Neunzig-Bolivitz-HFH gegründet haben das über viele Jahre für verschiedene Banken gemacht jetzt seit zweizig siebzehn sind für den mehrheitlichen Besitz der Sparkassen und auch die MBG Sachsen ist einer unserer Gesellschaft da so ein bisschen eine Mischform.
00:08:59: Sie sagen zu Recht, dass wir öffentliche Gelder investieren aber nicht nur.
00:09:04: also wir verbinden diese öffentlichen Gelder mit privaten Investoren.
00:09:08: der Freistaat Sachsen durch das SMBA ist unser Ankerinvestor.
00:09:14: Wir haben die Forst über heute investiert und vor etwa zwanzig Jahren begonnen auf Initiative des Freistaats hin und haben aber neben den Mittel wie aus dem Wirtschaftsministerium kommen regionale Kredisitute eingeworben, sofort aus die großen sächsischen Sparkassen.
00:09:34: Und das ist auch ein bisschen Abbild unserer Strategie.
00:09:38: natürlich haben wir das Ziel und den Auftrag die regionale Wirtschaft zu stärken und mit weiterzuentwickeln.
00:09:46: Wir haben aber auch das Ziel damit Rendite zu erwirtschaften.
00:09:50: Also unser Geschäftsmodell erlebt davon dass wir den Investoren dem Freistaat bieten privaten mehr Geld zurückgegeben, als sie in unsere Fonds investieren.
00:10:03: Damit wir idealerweise diese Rückflüsse dann in Folgefonds wiederinvestieren können und sprich immer von diesen revolvierenden Fonds – das ist nichts anderes als in der Predictivity Venture Capital-Landschaft auch rein privater Koleur.
00:10:18: unserer Besonderheit ist, dass wir in diesem regionalen Markt, in dem wir auch sitzen und zu Hause sind, agieren nicht nur die Rediteerzielung als Motivation haben, sondern auch unsere Investoren und Anteilseigner sind eben an der Entwicklung der regionalen Wirtschaft interessiert.
00:10:40: Und das kombinieren wir miteinander.
00:10:43: Wir tun dies in zwei – wir sprechen von Formfamilien, der WMS, Wachstumsvormittelstand Sachsen, den Sie angesprochen haben, der ist jetzt in dritter Generation wieder.
00:10:56: Werden diesen Sommer Die vierte Auflage, der richtet sich an etablierte mittelständische Unternehmen.
00:11:03: Eine gewisse Größenordnung haben wir in diesen drei Generationen hundertsechzig Millionen im Mittel eingesammelt und auch investiert.
00:11:14: Und daneben gibt es den TGFS, das steht für Technologie-Gründerfondsachsen und das ist ein klassischer venture capital font, der wie der Name sagt technologieorientierte Unternehmensgründung mit befördern und unterstützen soll.
00:11:29: Auch da sind wir in drei Generationen, da sind etwa zweihundertvierzig Millionen Mittel geflossen
00:11:37: in diesem Form.
00:11:40: Das inspiriert gleich zum mehreren Fragen.
00:11:42: Ich will mich aber erst mal
00:11:43: auf eine konzentrieren.
00:11:45: Die Frage der Redite im Konzert mit dem Auftrag ist natürlich
00:11:51: eine spannende Frage.
00:11:53: Aber die Frage, die mir gerade durch den Kopf geht ist.
00:11:56: Die anderen Bundesländer
00:11:58: haben ähnliche
00:11:58: Gesellschaften und sind
00:12:00: ähnlich unterwegs.
00:12:02: Was zeichnet sie aus?
00:12:03: Und auch was zeichnt da das Engagement
00:12:07: ähnlicher Institute in Ostdeutschland
00:12:10: aus?
00:12:12: Gibt es da Unterschiede aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur?
00:12:21: Die Zielsetzung sind ja alle ähnlich unvergleichbar.
00:12:25: Stärkung
00:12:26: auch der regionalen
00:12:28: Wirtschaft, der Unternehmen die Potenzial haben.
00:12:31: Ja ich kenne unsere Struktur in dieser Form sowohl anders nicht.
00:12:36: Zumeist sind es dann rein öffentliche Beteiligungsgesellschaften also jedes Bundesland hat seine mittelschönliche Beteilligungs- gesellschaft, die sozusagen mit dem Bürgschaftspunkt eines Landes geführt wird.
00:12:49: das haben wir hier Das ist auch wichtig und richtig.
00:12:52: Und es gibt eine Tochter der Sächsischen Aufbaubank, die SPG ist auch eine leistungsstarke Beteiligungsgesellschaft rein öffentlich.
00:13:04: Wir sind ein bisschen anders gelagert dadurch dass wir Öffentliche so privates Geld kombinieren und das über Fondsstrukturen machen.
00:13:12: In anderen Bundesländern sind es dann eher Reinöffentliche Beteilsgesellschaften, wie ich sie erkenne.
00:13:20: Wo wir eine ähnliche Struktur finden ist beispielsweise der heute Gründerfonds.
00:13:26: Der öffentliches Geld auch mit privaten Investoren verbindet.
00:13:31: und auch der Pachstumsfond die KFH Capital jetzt in zweiter Generation wieder auflegt folgt so ein wenig diesem Bild dass man öffentliches Geld als Anker Investment in eine Fondsstruktur allokiert, die dann mit privater Investoren angereichert wird und auch gewahrwirtschaftlich
00:13:52: gemäßt wird?
00:13:56: Da bin ich natürlich
00:13:57: noch mal auf die Frage von Gewinn, von Rendite zurückkommen.
00:14:02: Vor Kurzem gab es nochmal eine Nachrichtenlage, dass der Bund mit seinen Beteiligungen im letzten
00:14:11: Jahr in
00:14:13: den Jahren
00:14:16: Wie ist das bei Ihrem Engagement aktuell?
00:14:19: aber
00:14:19: vielleicht
00:14:19: auch zurückliegend in den letzten Jahren?
00:14:24: Wie hat sich Rendite entwickelt, wie kann man das prozentual beziffern und
00:14:33: welches
00:14:34: Potenzial liegt aus Ihrer Sicht da noch drin.
00:14:38: Rendite zu erwirtschaften natürlich auch auf Grund oder vor dem Hintergrund einer schwieriger werdenden
00:14:45: Wirtschaftslagen.
00:14:49: Man sagt so im Product Equity eigentlich, dass die sogenannten Vintage Years, also diese Jahre wo Fonds aufgelegt werden.
00:14:55: wenn sie in der Krise sind ist es eigentlich für die Performance gut weil das die Zeiten zum Einkaufen sind für Finanzinvestoren.
00:15:05: wir sind kein klassischer Product Equity Fond.
00:15:08: da sind wir stärker den hiesigen Gegebenheiten verpflichtet.
00:15:14: Deshalb machen wir auch keine, man spricht immer von dieser Top-Quartal das beste Viertel der Fonds.
00:15:19: Das waren in der Vergangenheit bis zu twenty-fünf Prozent.
00:15:21: Die machen die heute nicht mehr aber der Artigerendeten erzielen wir hier nicht.
00:15:26: Das liegt sicherlich auch an der regionalen Begrenzung dieses Marktes.
00:15:33: Aber bislang sind wir und so hoffe ich
00:15:37: unsere Mistoren mit der Performance
00:15:40: recht zufrieden.
00:15:41: Wir streben eine hohe Einstellige.
00:15:45: Das reichen wir nach Lager der Dinge auch.
00:15:52: Der erste WMS war etwa thirty-fünf Millionen groß, der zweite vierzig.
00:15:57: Das waren beides Investorenmittel die auf uns allokiert wurden.
00:16:01: und der dritte ist eighty fünf Millionen groß und er speist sich schon aus dem Rückflüssen aus dem Ersten.
00:16:07: Jetzt haben wir nicht eighty-fünfunddreißig Millionen gemacht.
00:16:12: Da sind auch neue Investoren hinzugekommen Aber wir haben den Investments von ein deutliches Stück mehr zurückzahlen können nach Kosten, als sie ihn uns investiert haben.
00:16:23: Und so funktioniert das!
00:16:24: Wir sind jetzt gerade in Fun-Phrasingen, weil das unsere Branche relativ stark durch Analyzismen geprägt.
00:16:33: Also wir haben zu unserer Freude vom Freistaat erneut den Auftrag gehalten, jetzt im BMS IV zu errichten und dann zu managen.
00:16:44: sprechen mit unseren anderen Investoren jetzt, sind da auf gutem Weg.
00:16:49: Wir müssen nicht ansprechen und denken, dass wir im Sommer vielleicht um Spätsommer mit dem BMS-IV an den Start gehen können.
00:16:55: Und der speist sich nicht zuletzt aus den Rückflüssen des BMS II.
00:17:02: Deshalb ist diese Rendite erzielung wichtig neben dem sonstigen Ziel der regionalen Entwicklung die wir natürlich haben.
00:17:11: das wird in sächsischen Mittelstand stärken wollen.
00:17:14: Aber wir möchten, dass unsere Nachfolger aber auch noch in fünf, zehn, zwanzig und weiteren Jahren tun können ohne auf Haushaltsmittel.
00:17:26: Wir wissen alle das sowohl die Zuwendung über den Finanzausgleich oder aus Brüssel als vor der Periode dünner werden im Zuge der öffentlichen Haushalte.
00:17:40: und daher war ja das Ziel Vehikel zu etablieren die sich selbst tragen und dass wir mit den Rückflüssen, die wir aus erfolgreichen Beteiligungen heute erwirtschaften können.
00:17:53: Dass wir auch morgens übermorgen dann andere Unternehmen begleiten können.
00:18:02: Wie ist die Frage nahe?
00:18:03: Was machen Sie mitten in Mitteln?
00:18:08: Wie kommen Unternehmen auf sie zu?
00:18:11: Ist
00:18:11: vielleicht
00:18:12: eine
00:18:13: Perspektive, die
00:18:14: andere ist sie scannen den Markt.
00:18:18: Sie haben, weil sie
00:18:20: viele Jahre als Experten unterwegs sind einen sehr präzisen
00:18:24: Überblick
00:18:25: über Unternehmensentwicklung,
00:18:27: über Gründungen.
00:18:29: Die andere Perspektive
00:18:31: eben, sie gehen auch Unternehmen zu vielleicht
00:18:35: mit ihren Partnern Geldgebern Investoren die sagen da ist etwas
00:18:44: Vielversprechendes, die haben
00:18:45: aber noch Bedarf.
00:18:47: Könnt ihr da was
00:18:47: machen?
00:18:48: Wie ist das genau?
00:18:49: Ist das ungefähr so?
00:18:52: Ja es geht in beide Richtungen.
00:18:53: Also klar versuchen wir und er hilft uns natürlich auch ein bisschen die ultranale Begrenztheit unseres Marktes, dass wir versuchen natürlich von uns aus Unternehmen zu finden, die wir interessant als interessanter achten, den wir Wachstums- und Wertsteigerungspotenziale zumessen.
00:19:14: Aber wir leben natürlich auch davon, dass wir angesprochen werden.
00:19:16: Und deshalb ist es für uns wichtig, dass in dieser erweiterten Finanzwelt im Freistaat Sachsen sein, das Banken, unser Steuerberater und sonstige Berater, dass man weiß, dass es uns gibt.
00:19:32: Das ist eigentlich unser Hauptziel unserer Öffentlichkeitsarbeit, weil ich natürlich auch dankbar für unsere Gespräche hier weil wir dann immer wieder angesprochen werden, ob das eine Situation ist, die was für uns sein könnte oder ob wir eine Idee hätten vielleicht auch andere Lösungen zu finden.
00:19:50: Es ist ja ein beidseitig selektiver Prozess.
00:19:54: Wir suchen natürlich Unternehmen in denen wir Wachstumspotenziale sehen um natürlich auch gemeinsam mit der Unternehmerin und dem Unternehmer unter jeweiligen Teams dahinter in ein paar Jahren Wertsteigerung zu erwirtschaften.
00:20:16: Um letzten Endes, wenn wir uns nach X-Jahren – das kann bei uns durchaus im längeren Zeitraum sein – wieder verabschieden, dass wir dann das Geld verdient haben.
00:20:26: Das ist unser Ziel und das muss natürlich auch eine gewisse Interessengleichheit mit den jeweiligen Stakeholders
00:20:36: sich ergeben.
00:20:40: Sind wir eigentlich sowohl vertrieblich unterwegs
00:20:43: als auch dass Unternehmen auf uns zukommen.
00:20:45: Häufig dann auch bei Finanzierungspartner kommt ein bisschen auf die Unternehmenssituation an, aber ganz grundsätzlich kann man da sagen das beschwingt sich nicht auf.
00:20:55: uns oder im Finanzministerium generell sind gefragt entweder bei Gesellschafterwechseln und oder bei Wachstumssituationen.
00:21:03: Das kann man jeweils noch relativ breit auffächern was das vereinzelnde Aspekte darstellen.
00:21:09: Aber das sind so die beiden großen Blöcke wo sie dann auch im Eigenkapital im Gesellschafterkreis wenn darum Herr Bayer führen und diese
00:21:20: Situation zukünftig.
00:21:23: Wenn es
00:21:23: um Geld geht, um viel Geld
00:21:25: für Unternehmen auch um Geld
00:21:27: was sie brauchen
00:21:28: für eine bestimmte Phase könnte man mal die Rennen in die Tür ein.
00:21:33: Ich will aber meine Frage etwas präzisieren.
00:21:37: Was sind
00:21:37: das für Unternehmen, die auf Sie zukommen respektive?
00:21:40: Was ist das
00:21:41: für Unternehmende, die Sie im Blick haben wo sie sagen es passt zu unserer Portfolio
00:21:45: und zum Standort zur Standortentwicklung.
00:21:47: Das passt zu unserem Auftrag.
00:21:50: was sind das Für Unternehmen?
00:21:52: aus welchen
00:21:52: Branchen kommen die Und was müssen die mitbringen?
00:21:57: Was die Branche betrifft da sind wir recht breit.
00:21:59: man könnte auch sagen auch vertunistisch begründet sich letztlich mit der regionalen Begrenztheit, wenn wir uns jetzt innerhalb von Sachsen nur auf die Branche A oder B konzentrieren würden.
00:22:14: Dann würde letzten Endes das Segment in dem wir arbeiten irgendwann zu klein so dass wir da keine Fokusbranchen haben auch kein Ausschlussbranschen oder ähnliches sondern wir denken, dass in jeder Segment des Firmen gibt, die es besonders gut machen und die Chance haben sich erfolgreich zu positionieren.
00:22:36: TGFS ist vielleicht noch ein bisschen anders, da ist man schon stark auf diese Hightech Cluster die es halt hier auch in der Region gibt fokussiert als die Technologie-Tiefe eigentlich das was uns interessiert.
00:22:51: aber so im klassischen mittelstandischen Bereich suchen wir Firmen, Gesprächen immer von etabliertem Mittelstand auch ein bisschen als in Abgrenzung zum TGFs und den Startups.
00:23:04: Umsatz ist ja ein relativ schlechtes Selektionskriterium, aber da es so schön griffig ist, sagen wir mal ab fünf Millionen Euro-Umsatz etwa.
00:23:11: Der Gedanke dahinter ist dass wir sowohl was die Marktpräsenz des Unternehmens betrifft als auch eine gewisse organisatorische Reife wollen wir von etablierten Firmen.
00:23:21: Die müssen jetzt nicht richtig groß sein und wenn man unsere drei Millionen Euro Umsatz macht schauen wir das schon auch an und dann suchen wir dann Firmen die das Potenzial haben überdurchschnittlich wachsen zu können.
00:23:35: Idealerweise ist das Kapital die Bremse, dass es vergleichsweise einfach zu lösen.
00:23:43: Aber auch sonst, dass wir die Chance sehen können in neuen Märkten halt Marktanteil dazu gewinnen und den Wert des Unternehmens damit zu steigern.
00:23:55: Wir haben immer so ein bisschen mitlaufend in den vergangenen Jahren im BMS reichlich siebzig Unternehmen
00:24:06: begleiten
00:24:07: dürfen stehen für siebentausend Zwarhundert Mitarbeitende insgesamt und machen eins, zwei Milliarden Euro Umsatz.
00:24:15: Also sind auch unsere ehemaligen Portfolienunternehmen mitgezählt.
00:24:21: Wichtig ist uns immer wir tracken so ein wenig bevor wir einsteigen und wenn wir es wieder verabschiedet haben oder die aktuellen Zahlen sind beide stark gewachsen sind aber durchaus in der Leistung im Umsatz stärker gewachsen als in den Belegschaften.
00:24:37: also hoffen das ja schon.
00:24:38: Produktivitäts Gewinne eben, um diese Wertsteigerung zu erzielen.
00:24:45: Aber zum Unternehmen mitbringen eigentlich neben einer gewissen Basis die wir beschrieben haben sollten.
00:24:54: die Bereitschaft mit Partnern gemeinsam an dem der Zukunft ihres Unternehmens zu arbeiten das reicht jetzt schon.
00:25:05: und da kommt dann wieder auch so ein wenig dieser Regionalität ins Spielgärm den Anspruch mit jedem Unternehmer, der uns anspricht und zusammensetzt.
00:25:18: Selbst wenn es für den WMES zum Beispiel oder auf dem TGFS nicht passt in diese Fonds, dass wir aber versuchen eine andere Lösung zu finden.
00:25:28: Also die MBG hat nicht angesprochen – die SPG aus den Sparkassen haben eigene Beteiligungsgesellschaften auch so, dass man falls auch die Summen kleiner sind, wer andere Lösungen finden.
00:25:38: Und für sich ist das Beteilligungsgeschäft insgesamt im Sachsenrecht gut aufgestellt.
00:25:45: Wenn wir ein bisschen hinter die
00:25:45: Kulissen gucken, dann geben Sie auf der einen Seite Geld und auf der anderen Seite
00:25:51: wie gestaltet
00:25:52: sich da der Prozess operativ.
00:25:55: Sie reden den Unternehmen rein und sagen müssen Strategieprozesse neu aufstellen oder optimieren oder auf andere Felder
00:26:05: gucken
00:26:08: Wie tief steigen sie ein?
00:26:10: Weil am Ende geht es um
00:26:12: auch öffentliches Geld und natürlich auch mehr Erfolg.
00:26:18: Also der Anspruch ist schon tief einzusteigen, also vom involvierten Investor ins operative Geschäft steigen wir nicht ein.
00:26:30: Da wäre es so schlimm, wenn wir das besser könnten als die Unternehmen, die bis hierhin ja auch erfolgreichen Weg gegangen sind.
00:26:38: Sonst wären wir gar nicht beieinander.
00:26:41: Das ist auch von den operativen Fragestellungen, da möchten involviert werden, aber in strategischen Fragestellungen von.
00:26:52: Das ist in der Regel auch leicht zu vermitteln.
00:26:58: Die Frage ist natürlich manchmal was ist noch operativ?
00:27:01: Was ist von strategisch?
00:27:03: Aber in dieser Kennenlernphase die durchaus einige Wochen auf Monate dauern kann, da versuchen wir uns ja mit dem Geschäftsmodell sehr intensiv zu beschäftigen und die strategische Ausrichtung und Positionierung des Unternehmens spielt dann natürlich eine große Rolle.
00:27:19: wenn man dann den gemeinsamen Weg losgeht Dann ist es ja nicht unüblich, dass sich in diesen Jahren der Wegstrecke einiges verändert intern wie extern.
00:27:30: So dass man eben auch strategische Änderungen herunter vornehmen kann.
00:27:34: und da sehen wir uns von halt als mit im Boot Wir sind, obwohl wir mit dem WMS auch Mehrheitsbeteiligung machen können, wir sind typischerweise aber in Minderheiten investierend.
00:27:46: Da kommen wir so her von den ganzen Genese auf dem Banken Hintergrund Und unser Selbstverständnis ist das eines konsensorientierten Partners, dass es zugebendermaßen etwas glaubhafters wenn man nur von einem Prozent hat und nicht über ein Prozent hat.
00:28:04: Aber es ist natürlich in der mittelständischen Größenordnung wo wir unterwegs sind, sind in der Regel die Unternehmerinnen und Unternehmer, die geschäftsführenden Gesellschafter vom ganz zentrale Leistungssträger.
00:28:18: mit denen gemeinsam suchen wir halt diese Partnerschaft, um das Unternehmen dann weiterzuentwickeln.
00:28:28: Und da versuchen wir uns natürlich auch mit dem Erfahrungs-Hintergrund den wir über zahlreiche Transaktionen und Begleitungen der Vergangenheit erwerben durften mit einzubringen, sei es jetzt in Internationalisierungsschritte oder bei Unternehmenszukäufen ist es relativ offensichtlich dass wir der Firma dann noch mehr Werte bieten können als die wenigsten.
00:28:52: Mittelständler haben schon ein oder mehrere Firmen gekauft.
00:28:58: Da ist es recht deutlich eigentlich, dass er im Finanzevestor wie wir Mehrwerte verbringen kann.
00:29:05: Ansonsten kommt immer wieder das Bild des Spargingspartners.
00:29:11: Das ist unser Anspruch der zu sein damit hier eben Fragestellungen mit den Geschäftsführerinnen und Mitgesellschaften gemeinsam erörtern können.
00:29:22: Wir möchten schon nah dran sein an dem Unternehmen.
00:29:26: Wir wollen dabei nicht als störend oder einengend wahrgenommen werden, sondern eben halt auch Nutzenstiften.
00:29:35: Und wenn ich Unternehmer kennenlerne, bitte ich die immer relativ schnell im Internet bei unserem Portfolio unser Exportfolio anzuschauen und da gegebenenfalls mal ein paar Leute anzurufen um Referenzen über uns einzuholen.
00:29:51: das wird vielleicht nicht bei jedem Einzelnen immer nur ein Loblied sein, aber wir sind schon davon überzeugt dass wir große
00:29:58: Mode oder ein gutes Zeugnis von den Partnern der Vergangenheit
00:30:02: ausgestellt bekommen haben.
00:30:04: Denn das ist natürlich das Ziel, dass man in einer vertrauensvollen Partnerschaft des Unternehmen gemeinsam weiterentwickelt.
00:30:12: Bei dem Bild-Sparringspartner geht mir durch den Kopf, dass man
00:30:17: auch sowas
00:30:17: wie mediative Kompetenzen unter Umständen
00:30:21: haben muss.
00:30:23: Weil ich mir vorstellen kann das man nicht
00:30:24: bei allen Fragen vielleicht eher bei wenigerern dann sofort einer Meinung ist.
00:30:30: aber das wäre ein anderes abendfüllendes
00:30:36: Thema.
00:30:38: Da muss man aber nicht zwingend sein.
00:30:42: Wir bestimmen nicht die Geschicke des Unternehmens, den wir uns verteiligen.
00:30:47: Wir möchten daran
00:30:47: mitwirken und am
00:30:49: völlig Recht ist es nicht so dass man in jeder einzelnen Frage da immer mit der gleichen Meinung außer Diskussion rausgeht.
00:31:00: aber trotzdem ist es ja auch schärfend – auch für uns natürlich!
00:31:04: Aber auch für unsere Partner wenn man in diesen Diskurs geht vertrauensvollen abgeschlossenen Raum, diese Gedanken seien das unsere sein.
00:31:18: Das die des Unternehmens ein bisschen challenged und schaut wie man da Überzeugung generieren muss?
00:31:30: Natürlich
00:31:30: wenn man darüber spricht
00:31:34: fällt
00:31:34: an sofort die Frage nach Erfolgsgeschichten ein.
00:31:37: also welche Beteiligungen waren besonders erfolgreich?
00:31:42: Wo war die Identität?
00:31:43: Gut, aber vor
00:31:44: allen Dingen.
00:31:45: Wo
00:31:45: konnte das Unternehmen selber besser
00:31:46: performen?
00:31:47: Sie haben
00:31:48: ja eine Reihe
00:31:48: von Erfolgsgeschichten auch
00:31:51: öffentlich gemacht.
00:31:53: Mir ist ein Unternehmen aufgefallen
00:31:55: in der Nähe von Dresden.
00:31:56: Die beschäftigen
00:31:57: sich mit Lüftungstechnik im mittelständischen Unternehmen.
00:32:04: Was ist Ihnen in Erinnerung?
00:32:05: Was sind sozusagen Ihre Erfolgsgeschichten, was waren das.
00:32:08: Was sind das für Unternehmen die Sie mittlerweile sozusagen wieder in die Selbstständigkeit entlassen haben aber vielleicht auch welche wo sie noch dabei sind und sagen die entwickeln sich toll.
00:32:24: Also zunächst sollte man vielleicht schon dazu sagen dass sind in allererster Linie immer die Erfolge der Unternehmen Unternehmerinnen, Unternehmer ihrer Belegschaften.
00:32:35: Wir freuen uns, dass wir da einen Teil zu beitragen konnten.
00:32:38: und das ist eine Lüftungsunternehmen, was Sie von den Zonen von Dresden ansprechen.
00:32:43: Das ist die TLC.
00:32:45: Eine ganz hervorragende Unternehmensentwicklung, die gefällt uns deshalb so gut weil wir mit dem Gründer diese Firma zu einem sächsischen Unternehmen machen durften.
00:33:01: also er liebisch war Standortleiter eines Schweizer Konzerns zuvor und wollte diesen Standort Dresden verselbstständigen.
00:33:12: Da es da an den Mitteln fehlte, sind wir über die Ostseksische Sparkasse Dresen damals dahin zugekommen und konnten dann die Einheit herauslösen.
00:33:22: aus diesem Konzert.
00:33:23: Damals waren das etwa hundert Leute heute sind's dreihundert haben ein paar tolle gemeinsame Jahre miteinander verbracht Herrn Liebisch und seine zweite Ebene zurückverkaufte.
00:33:41: das, sodass die Damen und Herren da bei der TLC jetzt an einem super Niveau weiterarbeiten.
00:33:51: Und wir freuen uns, weil neben dieser Erfolgs-Story wird er auch recht viel Geld mit verdient haben.
00:33:59: So was macht immer wieder Spaß!
00:34:02: Klar denkt man immer mit mehr Freude an diese Großen erfolgreichen Dinge, aber es sind auch viele kleine Unternehmen die wir dann halt in Möglichkeiten bringen konnten ihren Weg zu gehen.
00:34:17: Nachfolgen spielen natürlich heute eine relativ große Rolle.
00:34:22: Wir haben also ein Elektronik-Umfeld sowohl im Vogtland als auch die Firma Gett, die gehört heute neben uns den drei Geschäftsführern, denen wir gemeinsam ist vom Unternehmensgründer Unternehmen konnten.
00:34:43: eine ganz ähnliche Geschichte haben wir jetzt in Mitweider gemacht bei der EMM Electronics.
00:34:48: Auch da gibt es drei Geschäftsführer, die von Professor Müller dem Unternehmens gründern und dem Unternehmen auch weiterhin verbunden ist aber die Anteile übernehmen konnten.
00:34:59: Da sind wir drin und begleiten diese Unternehmen im weiteren Wachstum.
00:35:04: Und da haben wir über die Jahre eigentlich eine ganze Reihe Firmen, die uns durchaus ans Herz gewachsen sind.
00:35:12: Also doch der födische Umweltmeisterchnik, den kennen wir seit über zwanzig Jahren, da waren wir auch schon im Vorgängerfonds beteiligt als er so fünf sechs Millionen Euro Umsatz gemacht hat heute verweite bei Fünfzig.
00:35:28: Da haben sich unsere Wege auch getrennt aber er ist uns immer noch sehr verbunden.
00:35:33: Wir haben gemeinsame Investments wo wir zusammen als Gesellschaft ein anderer Formen investieren und das ist so das Ziel, dass diese Beziehungen und das Netzwerk auch über das reine Investment hinaus Bestand haben.
00:35:49: Also es gibt spannende Geschichten zu erzählen die für den Standort, für die Wirtschaft im Osten
00:35:54: gut sind.
00:35:55: ich will
00:35:56: nochmal
00:35:58: zurückkommen auf eine Frage die so gemeinhin in der öffentlichen Diskussion häufig Und dahin geht das gesagt
00:36:07: wird, naja
00:36:09: die Mittel um in dieser Art von Wirtschaftsförderung oder Standortförderungen zu betreiben.
00:36:19: Die sind eigentlich
00:36:20: im Vergleich zur anderen Regionen
00:36:22: auch gerade international in den USA oder sonst wo hin schauen doch eher gering.
00:36:29: Was machen sie da schon mit ihren Hundert Millionen?
00:36:33: eine Legende,
00:36:35: die sie nicht teilen würden oder?
00:36:39: Naja in unserem Segment hier denke ich, dass wir was im öffentlichen Teil in Sachsen betrifft.
00:36:48: Ganz verschieden nicht nur wir also auch die anderen genannten Häuser da sind wir schon ganz gut aufgestellt.
00:36:55: es beleibt natürlich das Eigenkapital Investments selektiv.
00:37:05: wenn man damit Geld verdienen möchte dann ist es per se erst mal kein Mengenprodukt für die breite Masse.
00:37:14: Weil man sucht natürlich Unternehmen, denen man Wertsteigerungspotenziale zugesteht.
00:37:19: diese dann zu erreichen ist ja noch das schwierige als nur die Auswahl.
00:37:24: aber nur so schafft man es aus dem Investmenthaus auch wieder Geld zu generieren.
00:37:34: worauf sie abzählen ist dass man dieses Finanzierungsmittel Eigenkapital spielt in der deutschen Wirtschaft nach wie vor eine geringere Rolle als den anderen.
00:37:47: Also gerade kann man es jetzt aufs BIP normiert, dann ist nicht nur die USA, das sind weit weg von uns aber auch UK war schon immer drei bis vier mal höher.
00:37:59: Auch Frankreich hatten deutlich höhere Quote, die Skandinavischen hinter sowieso.
00:38:05: Das hängt stark mit der größeren Kapitalmarktorientierung dieser Volkswirtschaft zusammen und da hat Deutschland insgesamt Nachholbedarf.
00:38:19: Wenn man die Statistiken auch so unseres Bundesverbandes sieht, Sachsen ist recht gut aufgestellt.
00:38:25: Gerade in der Gründungs-Szene würde ich sagen, dass wenn man das zählt zwischen Platz drei und Platz sechs schankt das in den Bundesländern, also Berlin und Bayern mitunter auch Nordrhein-Westfalen Die führenden Standorte.
00:38:41: aber immer danach kommt sehr schnell Sachsen in den einzelnen Kategorien, erst mal ein bisschen weiter oben noch.
00:38:49: Da glaube ich dass die sächsische Landschaft oder dieses Ökosystem in dem Gründungsumfeld gut aufgestellt ist.
00:38:59: Bundesweit hat die Branche schon ihre Themen was Rahmenbedingungen betrifft die man leichter machen könnte für eine Investoren, was wir leider nach
00:39:10: wie vor noch nicht gegeben haben.
00:39:11: Sie sind ja im Bundesverband, sie haben es gerade angedeutet aktiv wenn ich das richtig präsent
00:39:18: habe
00:39:19: dort auch einer der Experten oder einer der wesentlichen Experten für den Mittelstand.
00:39:27: Wie
00:39:28: kann man eigentlich aus sich des
00:39:29: Bundesverbands
00:39:30: das Instrument Eigenkapitalbeteiligung auch Technologie,
00:39:36: Förderung junger unter dem Gründer strukturell sterben.
00:39:42: Um einfach das Instrument sozusagen auch zukunftsfähig zu halten.
00:39:48: Was denkt da der Bundesverband?
00:39:50: Was denkt dann der Experte
00:39:52: Harald Rehberg?
00:39:54: Wir sind hier über den BVK natürlichenermaßen im Austausch mit der Bundesregierung und der Vorherrigen.
00:40:04: Über Parteigrenzen hinweg, kann man eigentlich sagen ist eine große Einigkeit zu sehen dass die Aufgaben vor der deutschen Wirtschaft, Transformation in all ihren Facetten nicht alleine mit öffentlichen Geldern geleistet werden können und das private Mittel hier mobilisiert werden müssen.
00:40:29: Ist glaube ich auch ein sehr breiter Konsens da spielen Beteiligungskapital von Private Equity oder private Geldgebern, kann da natürlich eine sehr große Rolle spielen und vor dem Hintergrund ist es schon ein wenig enttäuschend dass in der Umsetzung dieser Rahmenbedingungen wenig passiert.
00:40:52: Also wenn Sie sich die Bankenaufsicht auf die Versicherungsaufsichte anschauen dann wird das Kreditinstituten- oder Versicherunggesellschaft nicht besonders leicht gemacht in diese Essertlasse zu investieren.
00:41:04: Ich glaube, man ist von vier auf fünf Prozent jetzt gegangen für alternative Investments insgesamt.
00:41:08: Da ist der private equity venture capital law ein Segment und auch die Eigenkapitalhinterlegung dieser Basiregulierungen Schwertesbanken in diese erste Klasse zu investiren.
00:41:24: Das könnte man leichter machen.
00:41:27: Hinzu kommt dieses Dauertehmer was wir seit die steuerliche Transparenz schlechter, weil nicht gesetzlich geregelt haben als in anderen Ländern.
00:41:40: Und wenn diese Fonds dann halt nach Luxemburg gehen oder nach Jersey und Guernsey und wo sie überall sind ist das schlecht, weil wir glauben dass wenn der Fondsgesellschaften deutsche Fonds sich hier im unserer Markt ansiedeln da haben wir auch eine stärkere Vernetzung, stärkeren Bindung zu den hiesigen Zielmerken.
00:42:02: Da sind wir ein ganz gutes Beispiel für in unserem kleinen ostdeutschen Segment, wir sind halt eine der wenigen Betragsgesellschaften die das seit über dreißig Jahren hier aus Leipzig herausmacht.
00:42:15: und wir spüren auch dass vielleicht nicht bei jedem einzelnen aber bei der Mehrzeit der sechstischen Unternehmerinnen und Unternehmer wir da einen gewissen Vertrauensvorschuss haben weil wir halt nicht aus Frankfurt landen, woher eingeflogen kommen oder abends wieder raus sind sondern weil wir uns schon als Teil dieser Sächsischen Wirtschaft sehen.
00:42:33: Und das ist im bundesweiten Segment natürlich auch so.
00:42:39: und die genannten Aspekte kommen mir, weil ich auch naiv aber eigentlich relativ einfach vor, dass zu ändern diese Regulare eben es geht da gar nicht zu sehr darum, dass man fördert oder subventioniert sondern eine gewisse Klarheit in der steuerlichen Regelung oder auch eine Lockerung der Regulierung von möglichen Investoren würde davon relativ
00:43:07: viel helfen.
00:43:10: Ich nehme wahr, jedenfalls ist das meine Perspektive an dem Punkt dass wir
00:43:15: es auch mit dem Thema
00:43:17: Regulierungen
00:43:18: über Regulierungsbürokratie auf der einen Seite zu tun haben.
00:43:23: Auch mehr europäische
00:43:24: Integration
00:43:25: gemeinsamer Kapitalmarkt
00:43:28: Einheitliche Regeln Auf der einen Seite oder auf der anderen Seite die Frage, ob auf der entscheiderebene versteht politische Führung
00:43:41: genug von dem
00:43:44: was für
00:43:45: ihr Geschäft und damit am Ende auch
00:43:47: für den Standort.
00:43:48: Darum geht es ja um die Erhaltung von Arbeitsplätzen und auch um die Ansiedlung von neuen Arbeitsplätze,
00:43:54: neuen Geschäftsmodellen.
00:43:57: also Es
00:44:00: hat
00:44:01: gute Gründe, in
00:44:03: dem Geschäft unterwegs zu
00:44:04: sein.
00:44:05: Versteht
00:44:05: man auf der entscheiderten
00:44:06: Ebene so wenig
00:44:07: um was es eigentlich geht?
00:44:10: Oder gibt's andere Gründe die Sie da
00:44:13: beklagen?
00:44:14: Zu Recht ist das, dass da Veränderungen so langsam
00:44:18: voran gehen.
00:44:19: Wir erleben
00:44:19: das ja auch
00:44:20: in anderen Wirtschafts-
00:44:21: und Politikbereichen.
00:44:26: Ja, wobei ich sagen muss Wir haben da eigentlich durchaus Glück, weil ich jetzt mal hier in Sachsen schaue.
00:44:33: Wir haben einen sozialdemokratischen Wirtschaftsminister mit Investmentbanking-Hintergrund.
00:44:37: Ja wo hat man das?
00:44:40: Da ist schon eine gewisse Expertise drin und wir hatten ja auch im Bund mit Herrn Kuckes ein wenige Monate Finanzminister mit entsprechenden Hintergrund und auch tiefer fachlicher Expertise.
00:44:55: Es ist aber natürlich so dass die Politik oder diese Entscheidungsträger, die sie ansprechen.
00:45:02: Da sind wir natürlich nur einen Teil von vielen und da in der Priorisierung nach vorne zu kommen das ist natürlich auch die Aufgabe von Verbänden und entsprechenden Meinungsmachern.
00:45:20: aber dass die Politiker von einer herausfordernder Aufgabe haben Das würde ich gar nicht verhehlen und wenn ich ehrlich sein darf möchte ich da auch nicht wirklich mit tauschen.
00:45:32: Rhythmen und Logiken, in denen man da arbeitet.
00:45:37: Die auch gefangen sind teilweise auch in ihrer Organisation Verwaltungsnotwendigkeiten Auch da fühlen wir uns im Sachsen eigentlich relativ froh mit dem Zugang oder Gesprächsbereitschaft der Institutionen, mit den wir hier zu tun haben.
00:45:58: Ich habe aber durchaus auch Hoffnung.
00:46:00: ich hab jetzt innerhalb des Wochen paar mal Herrn Hildgerber hören dürfen.
00:46:06: Der strahlt schon eine gewisse Dynamik aus, die sich auch mit festen Zeitplänen und sich nicht scheut, die auch öffentlich zu machen.
00:46:16: Wo er auch nur über Pulschbarkeit hinterlegen kann und eine herangehensweise, die uns aus unserem Alltag vielleicht ein bisschen näher ist.
00:46:25: Die ist das und jenes wie es die Verantwortlichkeit und da ist der Zeitpunkt in dem wir das überprüfen können.
00:46:31: Da bin ich sehr gespannt.
00:46:31: Ich glaube, der erste, Erste, siebenundzwanzig ist eines dieser... Daten, die er immer wieder setzt und damit durchaus die Hoffnung dass in dem Zuge der Digitalisierung und auch der Modernisierung des Staatswesens da einiges passiert.
00:46:49: Insgesamt glaube ich das wir alle auch einen wenig Zuversicht ausstrahlen sollten um eben diese Herausforderung von der wir alle gemeinsam stehen anzugehen denn klar gibt es immer wieder Themen, die auch Frustrationspotenzial mit sich bringen.
00:47:10: Da ist ja sinnwildlich die deutsche Wahl und wir haben uns alle von x-mal drüber aufgeregt.
00:47:15: aber man muss natürlich auch anerkennen dass da jetzt eine neue Führung ist zumindest mal anpackt um das Produkt als solches wenn es funktioniert ist ja super und da ist natürlich auch Potenzial drin.
00:47:28: insofern Wenn nicht gerade aus der Unternehmerschaft zu unserer Zielgruppe diese Dynamik und Zuversicht ausgestrahlt wird, woher soll es denn dann kommen?
00:47:39: Und das ist denke ich gemeinschaftliche Aufgabe, dass vielleicht auch ein wenig stärker in den voller
00:47:44: Grund zu stellen.
00:47:46: Dynamik-und Zuversich sind zwei
00:47:47: schöne
00:47:48: Wörter die mich zu meiner letzten Frage führen.
00:47:53: was macht aus ihrer Sicht
00:47:56: und sie kennen
00:47:57: den
00:47:57: Osten gut dem Osten stark?
00:48:02: Was hat der für Potenzial
00:48:03: aus Ihrer Sicht?
00:48:05: Wir reden
00:48:05: hier über den Osten.
00:48:06: Was macht den Oston stark?
00:48:10: Also sicherlich zuvor das die Leute, da hatten wir es vorhin schon mal gestriffen dass Veränderungsbereitschaft weiß ich gar nicht aber die Fähigkeiten mit Veränderungen umzugehen.
00:48:27: Die ist ja probter als in vielen anderen Landesteilen unserer Republik und das muss man sich vielleicht auch mehr bewusst machen.
00:48:35: Das ist für den Einzelnen mitunter keiner Markunsicherheit.
00:48:40: Aber dass darin eine Chance liegen kann, das muss, denke ich
00:48:47: dem Menschen vor Augen geführt werden
00:48:49: und auch da sind die Unternehmer sicherlich in einer Verantwortung diese Chance zu ergreifen und ihre Unternehmen und damit natürlich auch die Belegschaften unter der Gesellschaft so zu positionieren, dass man als Gewinner aus Veränderungsprozessen hervorgehend kann.
00:49:08: Und da ist man neben dieser Bereitschaft, die wir auch in vielen Belegschaften und so wahrnehmen – auch über die technologische Zuzonierung des….
00:49:22: im Freistaat kenne ich ehrlich gesagt besser als andere Teile aus Deutschland, aber gerade Sachsen hatte ein sehr gutes Netzwerk an Forschungseinrichtungen, an Leuchtturmen.
00:49:37: Wenn Sie wieder nach Dresden gucken, ich glaube diese Woche wird das Infinienwerk eröffnet und was da Raum greift auch an Abstrahlung und neue Chancen bietet.
00:49:50: Das sollte durchaus denke ich uns allen Mut machen dass wir hier auch in zehn, zwanzig, fünfzig und ich weiß nicht
00:49:57: wieviel Jahren einen leistungsfähigen und schlagkräftigen sexisten Mittelstand haben.
00:50:05: Vielen Dank, Herr Weberk.
00:50:06: Danke
00:50:07: für
00:50:07: das Gespräch und danke, dass Sie hier bei Wirtschaft im Osten mitgemacht haben.
00:50:11: Danke, dass ich bei Ihnen im Hause sein durfte.
00:50:15: Danke viel Zeit!
00:50:17: Ich
00:50:30: danke!
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