Mehr Wertschätzung für Unternehmertum
Shownotes
1. Zur Person
• Unternehmerverband Sachsen https://uv-sachsen.org
• Enk Leipzig GmbH / https://www.enk-leipzig.de
2. Zahlen & Hintergrund
Sächsische KMU-Struktur Statistisches Landesamt Sachsen https://www.statistik.sachsen.de
Konjunktur
DIHK Konjunktur Dossier
https://www.dihk.de/de/dossiers/die-konjunktur-im-blick--140812
Bürokratiebelastung Mittelstand NKR-Jahresbericht (Normenkontrollrat) https://www.normenkontrollrat.bund.de
ifo Geschäftsklima Index, ifo Institut https://www.ifo.de/umfrage/ifo-geschaeftsklima-deutschland
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00:00:02: Wirtschaft im Osten.
00:00:04: Der Podcast zur Lage in Ostdeutschland.
00:00:11: Fehlende Wertschätzung für Unternehmertomein, negatives Kapitalismusbild und ausgeprägte Bildungslücken – das diagnostiziert der Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen Dietrich Eng gleich hier im Gespräch!
00:00:27: Und die Lage der kleinen- und mittleren Unternehmen in Sachsen und Ostdeutland ist nach Einschätzung des Verbandspräsidenten auf einem Tiefpunkt angelangt.
00:00:38: Mit der aktuellen Politik geht Enghard ins Gericht, die Kosten der Arbeit seien ausgeartet und Politik sei oft zum Selbstzweck geworden.
00:00:48: Um als Wirtschaftsnation wieder zukunftsfähig zu werden müssten allhergebrachte Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen auf den Prüfstand.
00:00:58: Schließlich, so sagt mir Unternehmerpräsident Eng, sei er vor fast dreißig Jahren Unternehmer geworden mit Gedanken an Freiheit und Marktwirtschaft.
00:01:09: Ein unerwartet offenes Gespräch das ich mit ihm geführt habe über Grundsatzfragen von Haltung, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
00:01:22: Ja herzlich willkommen Herr Eng!
00:01:24: Herzlich Willkommen hier bei Wirtschaft im Osten.
00:01:27: schön dass sie dabei sind, dass Sie mitmachen.
00:01:30: Sie sind langjähriger Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen und wenn ich das richtig nachgelesen habe auch seit bald drei Jahrzehnten ja selbst Unternehmer Gastronomen.
00:01:43: Sie haben einen tiefen Einblick in die Lage und in die Befindlichkeit der Ostdeutschen insbesondere natürlich der sächsischen Unternehmen.
00:01:54: guter Blick auf die Lage der Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland stehen vor nie dagewesenen Herausforderungen, muss man sagen.
00:02:03: Probleme krisen wir verfolgen das alle Kriege mittlerweile.
00:02:09: Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung spricht gerade davon dass wir im Herbst sogar mit einer Rezession also nicht nur Nullwachstum sondern Rezission rechnen müssen.
00:02:21: die Bundesregierung bemüht sich nun endlich umfangreiche Reformen umzusetzen, um wieder Wachstum zu ermöglichen.
00:02:29: Auf jeden Fall die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern kommen wir sicherlich gleich im Laufe des Gesprächs auch noch mal im Einzelnen drauf zurück.
00:02:38: aber wie würden sie denn die Stimmung unter den kleinen und mittelständischen Betrieben?
00:02:44: Den KMUs in Sachsen, in Ost im Ostdeutschland so aktuell beschreiben.
00:02:50: Wie sehen Sie die Lage?
00:02:53: Ja, vielen Dank, Herr Brinkschulde für die Einladung in dem Podcast und ja ... Die Frage zielt nach natürlich gleich in die Folgen.
00:03:04: zum heutigen Tag muss man wirklich sagen gerade eben im Osten und im sächsischen KMU doch die Stimmung dass sagen auch die Konjunkturberichte und Befragungen der Kollegen da Kammern Doch ein Tiefpunkt erreicht.
00:03:24: Mich wundert das nicht, weil ich auch selber als Unternehmer die Sprachens an seit fast dreißig Jahren – ich glaube im einem Jahr ist es soweit
00:03:34: doch
00:03:35: den absoluten Freiheitsgesanken der Wirtschaft und der Marktwirtschaft und der Selbstverwirklichung verfolgt habe viele Jahre und auch viele Transformationsthemen da auch mitgenommen habe viele Eigenfehler im Unternehmensaufbau gemacht habe und auch viel Höhen erlebt habe.
00:03:53: Aktuell ist es tatsächlich so, dass diese starken Nation irgendwas dafür zu tun das Arbeit sich lohnt für beide Seiten, dass die Sozialsysteme irgendwie wieder in sinnvoller Form kommen die das auf Arbeit für beide Seiten, Arbeitnehmer-, Arbeitgeber-Auswirk zu kommen.
00:04:18: Das ist halt wirklich ein extremes Thema.
00:04:22: Lieferkettenthematik Russland Sanktionen Energie.
00:04:28: Das sind natürlich alle Sachen, die die gesamte Ostdeutschland besonders aufschlagen.
00:04:33: Die sind aber jetzt auch schon zwei drei Jahre her.
00:04:37: viele haben aus dem produzierenden Gewerbe sich da auch schon andere Wege gesucht, aber jetzt hakt es natürlich auch wirklich an Auftragslage mit Unter- und Absatz.
00:04:50: Ja das kommt schon alles zusammen.
00:04:51: Das sind schwierige Momente weil jetzt im Grunde einfach diese politische Diskussion obendrauf kommt.
00:04:58: und eigentlich ist es keine politischen Diskussion, weil hier die Unternehmer einfach eine Politik beobachten, die zum Selbstwechsel um sich selbst dreht und nicht wirklich Anknüpfungspunkte erkannt werden, dass das was passiert.
00:05:16: Das mit dem Selbstzweck finde ich ein interessantes Stichwort.
00:05:21: wir hören ja in der Diskussion Ich bin auch bei vielen dabei beobachte da seit Jahren.
00:05:28: Was macht Politik da eigentlich falsch?
00:05:30: Ist es, dass man nicht versteht was die Unternehmen für Bedürfnisse haben.
00:05:37: Was sie brauchen um erfolgreich wirtschaften zu können.
00:05:42: Was ist das eigentlich genau?
00:05:43: sprechen ja auch immer über über die Rahmenbedingungen.
00:05:46: Das ist natürlich auch ein großer Kreis Steuern Personalkostenabgaben etc.. Was ist es eigentlich genau oder sozusagen die verschärfte Lage, die sich jetzt entwickelt hat durch die internationalen Veränderungen.
00:06:01: Wie nehmen Sie es wahr?
00:06:03: Also diese Fehlentwicklung, nämlich seit ich mich mit Wirtschaftspolitik befasse und das ist jetzt intensiv ein Jahrzehnt wenn nicht sogar länger aber auch in der Verantwortung auch mit dem Verband.
00:06:15: Und da kann ich wirklich sagen hat die Politik, haben die politisch Verantwortlichen im Bund auch im Land in den Kommunen vielleicht weniger ein Stück weit einfach nicht die Wirtschaft irgendwie nach ihren Bedürfnissen zu fragen.
00:06:37: Sondern wir haben einfach zu erkennen das Wirtschaft und gerade präsent mittelständische kleine Wirtschaft Die Basis der Gesellschaft darstellen unsere Gesamtsysteme ist die Basis für alles andere.
00:06:51: Das ist wirklich nicht da.
00:06:52: Also dieses Basis Wissen, das ist so es... Da ist es verloren gegangen durch ewigen Wohlstand und ständiges Bergauf und der will irgendwie ob man davon zurück will, ob man sich mehr konzentrieren, ob er breit ist, Kärtwänden zu schaffen.
00:07:15: aber die Erkenntnis ist meines Erachtens nicht durchgetrunken dass wir dieses Gehen des Unternehmertums und dessen der die Verantwortung übernimmt, der sich im Kreis dreht.
00:07:27: Dass wir das einfach als Basis brauchen also als Henne und nicht als Ei.
00:07:34: Und auch den Hennen ich sagen wie für Eier so legen sagen.
00:07:38: Gutes Bild!
00:07:39: Ist es sozusagen eine kulturelle mentale Frage?
00:07:45: Eine Frage des Verständnisses... Ich habe unser Gespräch ein bisschen unter die Überschrift gestellt.
00:07:53: KMUs versus Konzerne, was braucht der Mittelstand?
00:07:58: Dass man in der Politik auf der Entscheiderebene nicht versteht, was sind die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen?
00:08:07: Was brauchen sie um erfolgreich
00:08:10: agieren?".
00:08:12: Es wird ja immer gesagt in der Diskussion, das ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.
00:08:16: Das ist so gerade wenn man nach Osten guckt.
00:08:19: die meisten Unternehmen sind unter zehn Mitarbeiter.
00:08:22: Sechsundneinzig, sieben Neunzig Prozent davon in Sachsen gibt nur wenige große Unternehmen.
00:08:28: von Konzernen kann man ja im Osten ohnehin nur relativ wenig sprechen.
00:08:33: also was ist es da?
00:08:34: Das mangelte Verständnis und wie drückt sich das aus?
00:08:38: Also was hinter ihre Erwartungen?
00:08:44: Also gerade im Osten stelle ich mir die Frage.
00:08:47: Ich möchte das gar nicht so in Steinmeiseln, aber dieses Gedankenspiel hier mal an diesen Podcast schicken.
00:08:54: Ich glaube wir haben tatsächlich eine Prägung, die noch was mit Sozialismus zu tun hat und mit Absicherungen und in meiner, also ich war sechzehn als die Mauer viel und für mich war der Kapitalismusbegriff extrem negativ geprägt Und ich habe heutzutage auch am eigenen Leib oft genug die Erfahrung, dass Unternehmertum abgelehnt wird beziehungsweise unter Verdacht steht.
00:09:24: Sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Behörden und das ist tatsächlich ein Kernproblem.
00:09:33: Ich kann nicht nachvollziehen ob das Deutschland weit so ist aber ich denke es hat ein Stück weit mit unserer Sozialisation zu tun Und natürlich auch mit einer Bekräftigung, wie sich eine verwaltende und Bildungswohlstandsgesellschaft der letzten dreißigvierzig Jahre gegenüber Unternehmertum sieht.
00:09:52: Aber ich werde mitunter direkt mit Elon Musk verglichen.
00:09:59: Verstehen Sie?
00:09:59: Also wenn ich jetzt mit irgendwie einem Verwaltungstirektor in einer öffentlichen Behörde zu tun habe, dann hab' ich echten Verständnisprobleme.
00:10:05: Wir müssen immer erst mal die Landkarten abgleichen um festzustellen dass wir beide dasselbe wollen und auch denselben Gemeinwohl Gedanken haben oder zumindest den sehr ähnlichen.
00:10:16: Aber ich werde aus der Unternehmersicht, bin nicht eben der, der früh um sechs aufsteht, um das Frühstück in eine Kantine zu machen sondern ich bin der, die irgendwie den Euro abgeschafft hat und dafür... Und ich bin schuld, dass die Bockwurst jetzt drei Euro kosten muss oder so.
00:10:36: Das ist ein bisschen.
00:10:38: Ich finde, da fehlt einfach wirklich Verständnis und Sensibilität für die eigene Situation.
00:10:42: Also nicht verständnisfür Unternehmer sondern in unserer Gesellschaft fehlt das Verständnis.
00:10:48: woher komme ich?
00:10:50: Was sind meine Vorbilder und was motiviert mich?
00:10:55: Und was hat das möglicherweise mit Unternehmertum oder mit Unternehmen zu tun, die als Basis von Abschöpfung zur Verfügung stehen?
00:11:04: Das ist tatsächlich eine Bildungslücke!
00:11:06: Das wird auch nicht behandelt Und deswegen ist dann diese Verknüpfung, Konzernen und alles eins.
00:11:16: Das ist glaube ich ein großer Fehler der Bundesrepublik, der Bundeswirtschaftspolitik schon in den vielen Jahren vor dem Mauerfall.
00:11:25: Also wenn ich einen Gedanken hinzufügen darf... Ich habe in den letzten ja sicher nicht zwanzig Jahren aber vor allen Dingen jetzt in diesen akuten Krisenjahren im letzten den Eindruck dass nicht verstanden wird oder, oder das darüber geredet wird wie Steueraufkommen.
00:11:45: Das ist irgendwie da, das wird verteilt für alle möglichen Ansprüche.
00:11:50: also es gibt ein ausgesprägtes ausgeprägtes Anspruchdenken und Verhalten.
00:11:57: aber es wird nicht die Frage gestellt und nach meinem Eindruck gibt's darüber auch keine ausreichende öffentliche Debatte Woher sozusagen die Finanzen kommen, wie sie erwirtschaftet werden müssen.
00:12:11: Das ist kluge Geschäftsmodelle braucht dass man sich im Wettbewerb erfolgreich darstellen muss und auch vor allen Dingen auch im internationalen.
00:12:22: und nur Wenn man da erfolgreich ist als Unternehmer und mit dazu beiträgt, auch mit guten Mitarbeitern keine Frage das entsprechendes Steueraufkommen zustande kommt dann kann man auch Geld verteilen.
00:12:36: Aber dieser Mechanismus was braucht eine Gesellschaft um so wirtschaftlich erfolgreich zu sein?
00:12:43: Das ist nach meinem Eindruck sozusagen großes Defizit.
00:12:48: wenn wollen formulieren wollte, könnte man sagen Dilemma.
00:12:51: Aber es ist eigentlich viel schlimmer.
00:12:53: und jetzt merken wir glaube ich alle und auch die Politik dass in dieser Wirtschaftskrise das sich da was drehen muss.
00:13:04: Ist es auch das was sie meinen?
00:13:07: Was ich sozusagen als Blick, als Verhalten, als Einstellung auf Verwaltung überträgt, wenn sie davon einem Verwaltungsdirektor sprechen.
00:13:22: Schönes Beispiel was Sie ja eben angedeutet haben.
00:13:27: Ich blicke gar nicht auf den Verwaldungsdirektor sondern ich stelle mir die Frage warum einfachste Dienstleistung ich in Deutschland und im Osten nicht wahrnehme?
00:13:35: Warum also wirklich?
00:13:36: gerade in Sachsen ist eine ganze viele kleine Städte unter fünf tausend Einwohner, alle noch mit Stadt recht belegt.
00:13:43: Alle mit einer extrem Hochkultur versehen, mit Kirchgemeinden und mit einem Gemeindereden alles was dazu gehört.
00:13:49: Das eine oder andere hat ein größeres Gewerbegebiet gerade Richtung Westsachsen Verbindung in die Wirtschaft.
00:13:56: da wird es dann auch schon schwierig wenn's den Konzern schlecht geht.
00:14:03: aber die einfache Dienstleistung beschränkt sich auf dem Dönerladen auf Marktplatz.
00:14:06: Die Tradition geht verloren.
00:14:07: fahren sie mal nach Schmölln.
00:14:08: okay das ist glaube ich Thüring Und es ist auch Mutzbraten.
00:14:12: Das kann ich als sächsischer Präsident, die Thüringer haben noch nicht mal ein Mutz-Bratenlokal mehr an Schmallen.
00:14:18: Da muss ich nicht so mit dem Finger auf unser Ereignisland zeigen.
00:14:21: Also diese... Auch heute im Deutschlandfunk oder bei NDR habe ich glaube eine Diskussion über Förderprogramme für Landgasthöfe gehört.
00:14:31: Es ist schlichtweg nicht finanzierbar Die Arbeit ist so teuer geworden und wir reden von Handwerk in Gastronomie beispielsweise.
00:14:41: Ich kann in Delitsch noch nicht mal auf den Bahnhof Pinken gehen.
00:14:45: Zwickau, fahren Sie mal mit dem Zug nach Zwickow!
00:14:47: Die S-Bahnstrecke ist wunderbar die Anbindung ist gar nicht schlecht.
00:14:51: Ja dort steht ein VW Werk immer noch und in all den zwanzig Jahren wo das alles aktiv ist und am Plühen war sind wir ja nicht in der Lage eine Infrastruktur zu schaffen die über einen Backshop der Achtzehn und schließlich hinausgeht.
00:15:04: Das ist für mich ne Verwarlosung Und die hat damit zu tun, dass ich Arbeit und selbstständige Arbeit nicht lohnt.
00:15:11: Es dafür einfach auch keinen Zweck gibt!
00:15:15: Ich habe Beispiele im ländlichen Raum.
00:15:18: Da wäre ein kleiner Pferdehöfplatt geprüft vom Finanzamt.
00:15:24: Die geringfügig verdiente selbstständische Person, die den Pferdorf betreibt, landet dann im Schulbetrieb irgendwann.
00:15:33: Brauchen wir auch Quereinsteiger in den Schulen?
00:15:36: Aber wie kann denn ein System eine private Organisation zerstören oder zumindest das Nervenzusammenbruch der Verwaltungsfähigkeit eines normalen Handwerkers bringen, um dann die in den Staatsdienst aufzunehmen?
00:15:56: Das ist für mich so eine Umkehr.
00:15:58: Also ist es jetzt schon Fachkräfteregratierung aus dem Handwerk.
00:16:01: Und was ringen wir eigentlich?
00:16:03: Wenn sie Ärzte hören, selbstständige Ärzten, Kliniken.
00:16:06: Die finden keine Nachfolgerschaften mehr.
00:16:08: Das wäre nicht ... Weil einfach die Leute haben gar keinen ... Also selbst die eigenen Kinder der berühmtesten Orthopäden und Unwoll, die Praxien ihrer Eltern nicht übernehmen sondern pleiten lieber im Klinikdienst und hoffen darauf, dreißig Stunden zu kommen.
00:16:22: Also Arbeit muss sich natürlich lohnen!
00:16:26: Und der Respekt vor selbst erwirtschafteten freiem Leben Diese klare Grenze, diese Würde die man sich da gibt.
00:16:37: Die halt ich tatsächlich für zerbrochen in der Gesellschaft.
00:16:42: Das ist sehr schwierig und das klingt jetzt vielleicht ein bisschen fatalistisch aber es ist... Ich bin im Portugal, ich bin in Spanien, ich Bin in Griechenland und die Niese dort Kultur.
00:16:59: und dann gibt's vielleicht... Vielleicht muss ich die Zugtier selber öffnen.
00:17:03: Bei uns steht der ICE, wenn die Mechanik nicht funktioniert.
00:17:09: Weil sie händisch ist das alles nicht mehr erlaubt und es muss irgendwie durch Tausend Regularien durch.
00:17:14: Und dieses ganz normale manuelle Analog-Leben, dass das noch funktioniert.
00:17:18: Dass sich jemand auf einem Bahnhof in einer kleinen Stadt eine Fahrkappe kaufen kann.
00:17:21: Das funktioniert in Spanien, Deutschland und denkbarer.
00:17:25: Wir grenzen damit Alter aus... Das wird immer über Fortschritt, KI und da kann man über alles Mögliche reden.
00:17:36: Es geht doch darum einfache Respekt vor einfacher Arbeit und die auch unkompliziert ermöglichen mit einfachen Gesetzen oder mit einfach regularien und nicht mit Überfrachtung in die Selbstständigkeit zu gehen ist rein intellektuell für viele gar nicht mehr erfassbar vor Verwaltungsangst.
00:18:02: Ich habe ja viele junge Mitarbeiter, die auch irgendwann bei meinem Unternehmen verlassen haben ausgebildete Köche-Restaurantleute und mir fällt nur ein Pärchen in den dreißig Jahren ein, die selber Mitarbeiter eingestellt haben im Restaurant.
00:18:21: Alle anderen machen so eine Freelancer oder ich bin alleine mit meinem Futhrag geschichten.
00:18:26: Oder ich berate Unternehmen für irgendwas und so, aber ja nicht die Verantwortung für sozialversicherungspflichtliche Angestellte.
00:18:35: Es bilden sich da riesige Schatten-Netzwerke irgendwelche Freelanser, die miteinander große Projekte wuppen.
00:18:40: Aber der aufwuchstradierter Wirtschaft im Handwerk in der Dienstleistung redet es nicht für ein Startup Geschichten und die auch ihre Berechtigung und Wichtigkeit haben.
00:18:55: Aber reselliente, tradierte Wirtschaft im Gemeinde in Kommune mit der Einflussnahme ist unterbrochen Und das meines Erachtens auf längere Sicht.
00:19:07: Also wenn wir dieses Bild nochmal bemühen Der Mittelstand Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft dann ist Wenn ich Ihnen aufmerksam zuhöre was ich natürlich tue Dann ist dieses Rückgrat nicht nur brüchig, dann ist es in Auflösung.
00:19:25: Ja also ich glaube das wechselt gerade die Spezies oder wir sind irgendwie vom aufrechten Gang dieses Bild auf dem Weg zu was anderes irgendwas was fliegen kann oder so.
00:19:41: Naja, das passt ja im übertragenen Sinne ein bisschen auf der Meta-Ebene in das Bild der Deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute.
00:19:49: Die die Zukunft gar nicht rosig sehen sondern da passt ja dann das Bild Deutschland liegt am Boden.
00:19:56: Soweit wollen wir jetzt nicht gehen.
00:19:58: aber für die dritter erfolgreichste Wirtschaftsnation der Welt, die Deutschland war oder sich anstrengen muss es noch zu sein.
00:20:12: Muss was passieren?
00:20:14: Ich will weil wir hier über Wirtschaftspolitik aber vor allen Dingen eben auch über die Frage sprechen was brauchen Unternehmen Und natürlich das auch nochmal verknüpfen mit der aktuellen öffentlichen Debatte und den Forderungen aus der Wirtschaft, auch an die Politik.
00:20:31: Also Energiepreise, dass sie so in die Höhe geschossen sind ist nach meinem Eindruck hat das mehrere Gründe nicht eindimensional.
00:20:42: Aber das Steueraufkommen, die Abgaben ist höher geworden.
00:20:46: Nicht umsonst gibt es natürlich die Debatte wie steuern wir da oben?
00:20:50: Wie können wir zumindest Erhöhungen stoppen und besser noch Abgaben reduzieren?
00:21:00: Das möchte ich mit der Frage verbinden was brauchen da die Unternehmen?
00:21:05: also weniger Steuern, weniger Abgaben, niedrigere Energiepreise sowieso.
00:21:14: Das betrifft ja auch Verbraucher, das betrifgt ihre Mitarbeiter und uns alle im privaten Bereich.
00:21:23: Also was ist aus Ihrer Sicht da am dringendsten?
00:21:27: Gibt es da etwas, was Ihnen und auch den Unternehmen die Sie als Unternehmerpräsident vertreten besonders wichtig ist.
00:21:40: Das ist mir total egal, was da zuerst oder zu wenig ist auf alle Fälle schon wieder vertan.
00:21:48: es passiert einfach gar nichts.
00:21:51: wir sind bei über fünfzig Prozent Kosten.
00:21:53: ich habe jetzt mal verschiedene Rechenmodelle mir wieder angeschaut wegen einem Geschäftsführer im Unternehmen der ein bisschen mehr haben will das kann man ja gleich widerlassen.
00:22:03: also die die Kosten der Arbeit sind ausgeordnet.
00:22:10: Sie sind für den Mittelstand und KMU ausgeordnet, wir von der Industrie will ich nicht reden.
00:22:18: Und die müssen runter ab das an der Steuer passiert, an der Sozialabgabe oder aber die müssen um mindestens dreißig Prozent gesenkt werden damit wir überhaupt wie.
00:22:28: das ist sehr viel.
00:22:29: Aber ich habe einfache... Ich selber kann für Baufen haben und und und einfache Dienstleistungs Verträge nicht frei geben, weil ich überlege, wann ich das lieber selber mache.
00:22:44: Die Drümpelung oder... Weil viele Preise gar nicht mehr im Verhältnis sind und da verstehe ich natürlich auch die Unternehmer.
00:22:55: Ich selbst versuche auch irgendwie Effiziente sein aber trotzdem meinen Kunden ein Preis-Leistungsverhältnis anzubieten.
00:23:03: Aber wir sind zwischen Inflation und kostende Arbeit einfach in eine Situation gekommen, das wird nicht erkannt.
00:23:14: Ich meine die Gewerkschaften im Deutschland haben wahnsinnig viel erreicht, die letzten Jahrzehnte.
00:23:19: Das ist doch herzlichen Glückwunsch!
00:23:20: Und jetzt machen Sie gerade den Fehler Ihres Lebens.
00:23:24: Jetzt buhen sie den Kanzler aus der einfach nur die Wahrheit sagt Und denken, dass das irgendwie... Das ist doch dieselbe Besitzschanzwahrung die ich zu Eingangs unseres Podcasts ausgesprochen habe.
00:23:38: Es geht nur noch um sich selbst!
00:23:40: Es muss jetzt noch für mich reichen.
00:23:43: und dann kommt eher statt gebrochenem Rückgrat oder so kann man einfach sagen rette sich.
00:23:47: wer kann?
00:23:47: und das findet ja auf allen Ethnen statt Die einen wollen noch irgendwelche Zustände erhalten weil sie gar keine Ahnung haben von dem was alles wegbrücht und was alles nicht mehr finanzierbar erscheint.
00:24:00: Und am Ende löst sich ja eine Macht auf.
00:24:02: Also die Macht ist das der eigenen Freiheit, gibt man aus der Hand.
00:24:06: Gibt diese Gesellschaft aus der hand?
00:24:07: Sich selber zu verteidigen?
00:24:09: Sich selbst Wirtschaftspolitisch und sozial in ihrem Glauben aufzustellen und zu sagen was ist unser Codex wie wollen wir leben?
00:24:20: Das geben wir aus derhand durch die Schwäche weil wenn wir in die Hände von anderen Volkswirtschaften geraten und was passiert da gerade mit der Diskussion ins Bekau?
00:24:35: Dann ist das doch die logische Folge, dass wir auch ein anderes Bildungssystem bekommen.
00:24:39: Eine andere Orientierung und so weiter.
00:24:42: Wir geben unsere Freiheit ab.
00:24:44: Und die Freiheit ist das was mich grundmotiviert hat meine Arbeit zu machen und nicht zu entwickeln beruflich von Arbeitsplätzen zu schaffen.
00:24:53: Genauso habe ich es verstanden und genauso habe ich sie auch wirklich genossen in meiner Jugendlichkeit.
00:25:00: aber jetzt wird da Zwang draus und Überlebenskampf.
00:25:05: Und dann muss ich wirklich orientieren, das kann auch ein Unternehmer in Sachsen kennt sein Marc, kennt seinen Wert aber er kann... es gibt eine riesige Schattenwirtschaft bereits an Sportarbeit und man konzentriert sich auf die Unternehmen wo man immer noch was kriegen kann.
00:25:27: also für mich ist Politik völlig unwirksam komplett unwirksam und diese sollten ja diese Antworten liefern, wie die sie mir eingangs zu dieser Frage gestellt haben.
00:25:43: Was ist dringend?
00:25:44: Was können wir machen?
00:25:45: Was ist mit den Steuern?
00:25:46: was es war?
00:25:47: aber Die erste Überlegung die Politik hat isst Die Staatsquote erst mal den Teil vollzubekommen Auf biegen und brechen Und nicht auf tatsächlichkeit.
00:26:01: und Von daher halte ich das wirklich für ein regelrechtes kulturproblem.
00:26:08: und hier setzt ein größerer Wandel ein, als dass irgendwie Wirtschaft ein bisschen runter geht.
00:26:14: Und wenn man jetzt auf irgendwelchen Jubiläumsfesten ist von ja beispielsweise die SRB-Treißig plus hatte die jetzt Geburtstag, sechshundertfünfzig Mitarbeiter.
00:26:34: Welche Perspektive hat denn eine Fördermittelbank?
00:26:39: Also welche Perspektiven bietet auch ne KI?
00:26:42: Was bedeutet das für Arbeitsplätze?
00:26:43: Und wie flexibel ist ein Angestellter, wie ausgebildet und wie kulturell positiv eingestellt.
00:26:50: Wie seiner Familie und seine Heimat verbunden sind?
00:26:53: Bankmitarbeiter der in einem Jahr ersetzbar ist durch KI als Sachbearbeiter und dann vielleicht in produzierendes oder den Dienstleistungsgewerbe und die ganzen Jungs und Mädels die da aus Zwickau raus müssen Die haben alle wahrscheinlich anderthalb Jahre Luft mit ihren Abfindungen und gehen definitiv nicht.
00:27:17: Ich kenne keine Rückkehrer in Mittelstandsbetriebe bisher!
00:27:23: Obwohl da auch Verträge auslaufen, Zeitarbeitsverträge und... Aber die in West-Sachsen selber Projekte laufen.
00:27:32: Da gibt es nach wie vor der Gartenbaubetrieb, der Tiefbauer ... Und die finden einfach keine Leute, die bereit sind diese Arbeit zu machen, diese vermeintlich einfache Arbeit.
00:27:43: Die sind ich will das mit diesem Spezialisten Podcast durchaus so krass sagen Versaicht von industrieller Struktur.
00:27:56: Beides stark gestiegen worden, Spezialisten-Podcast da würde ich ja mitgehen.
00:28:01: bei dem zweiten stellen sich für mich viele Fragen unter anderem die.
00:28:07: also das ist ein sehr kritisches ein man kann auch sagen defizistisches Bild was sie zeichnen.
00:28:16: Ich kann vieles davon total nachvollziehen.
00:28:19: Das
00:28:20: ist ja auch nicht das erste Mal, dass ich das höre.
00:28:22: Nicht von Ihnen und auch von einigen anderen.
00:28:24: Aber die Frage sieht man in ihrer Unternehmerschaft ähnlich?
00:28:30: Also die Frage, dass Politik nichts bewegt um sich selbst kreist.
00:28:36: Dass Dinge, die angegangen werden müssen über die öffentlich unfassbar sein Riesenheib wieder darüber diskutiert wird also... Reformen, Sozialabgaben.
00:28:52: Rente neu aufstellen, Pflege neu auf stellen, Geld sparen um mittelfrei zu kriegen oder zumindest nicht noch weitere Verpflichtungen zu haben muss alles finanziert werden.
00:29:10: bin auch sehr gespannt wie man mit den Reformpaketen dann auch Wahlen gewinnen will Wenn man den Leuten damit sagt, Reformen müssen sein.
00:29:21: Ich glaube wenn man erklärt warum die notwendig sind oder noch mehr und noch besser erklärt dann gehen da glaube ich auch viele mit.
00:29:29: aber es bedeutet natürlich für alle vor allen Dingen für viele Wählerinnen und Wähler wird es teurer und da bin ich auch sehr gespannt.
00:29:38: Aber anderes Thema Also ein sehr kritisches, defetistisches Bild meiner Frage.
00:29:44: Sieht man das in Ihrem Umfeld?
00:29:46: In Ihrer Unternehmerschaft ähnlich?
00:29:49: oder wie sieht man da wenn ich sie jetzt sozusagen mit der Brille des Unternehmerpräsidenten frage?
00:29:58: Der Unternehmer von Sachsen ist ja eine kleine Ausgabe eines Lobbyismusverbandes.
00:30:09: also ich bin bemüht und gute Kontakte zu den Amtsträgern in der Politik, in der Wirtschaftspolitik.
00:30:19: Und um einfach für Mitgliedsbetriebe und Mitgliedsunternehmern wirklich ganz konkrete verbindende Hilfe in die Staatskanzlei und zu kommunalen Betriebenen und Behörden herzustellen.
00:30:36: Das heißt es sind eben keine Protestbehälfte!
00:30:41: Dazu werde ich natürlich regelmäßig.
00:30:44: seit Beginn der vielen Krisen oder beginne meiner Amtszeit werde ich dann natürlich zumotiviert, dass ich mich also vom Bau und Protest bis um alles was man da alle drei Monate aufploppt.
00:30:55: Und protestwürdig erscheint das wir dabei sind aber wären höchst wahrscheinlich auch in der nächsten Zeit als Verband nicht mehr gelben Weste dastehen.
00:31:06: Diese Kultur haben wir ja in Deutschland auch irgendwie gar nichts.
00:31:09: gibt es ein paar Empörte die da irgendwie ganz Lautstark sind?
00:31:13: Nein.
00:31:14: Im Unternehmerverband sind wir tatsächlich auf der Suche unsere unternehmerische Freiheit, unsere wirtschaftliche Freiheit und die Freiheiten, die wir nicht nur lieb gewonnen haben sondern auch einfach als absolut notwendig sehen für unsere Kinder zu verteidigen oder weiterzugehen.
00:31:33: Also dieses Prokresive ist glaube ich nicht zu nehmen.
00:31:39: aber Die Verbindung in die wirtschaftliche Realität und das, wofür dieser Mittelstand bezahlen soll mit seinen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen.
00:31:54: Die ist katastrophal abgebrochen.
00:31:57: also mit der Verbindung meine ich jetzt nicht die Kommunikation sondern mit der verbindung meine ich was ich eingangs auch versuchte zu beschreiben hier hat man kapiert man einfach nicht wen man überfordert in welcher Realität man steht.
00:32:12: Dieses berühmte Werbestell muss bezahlen und was es da immer aus dem Handwerk auch für Kommentare gibt, diese Logik... Ich habe keine aktuellen Zahlen, ich hatte neulich etwas gehört von Abwanderungen, von Fachkräften und auch von Unternehmen und kleinen Unternehmen und potentiellen Unternehmern aus Deutschland wegen der Rahmenbedingung wegen der Wertschätzung.
00:32:43: Das ist wirklich schwierig und da bin ich jetzt nicht... Was bedeutet eigentlich, defektistisch konkret oder wie verstehen Sie das?
00:32:52: Helfen Sie mir mal kurz!
00:32:53: Ja also ich würde es mal überspitzt sagen schwarzmalerei aber es ist ja... Also das ist deshalb ein falscher Begriff weil sie ja nachvollziehbar beschreiben was alles schief läuft Und also mich erinnert, was Sie beschreiben an einen Begriff.
00:33:17: Den ich als im Westen aufgewachsen war in den Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre ein Begriff den Helmut Kohl damals geprägt hat als der westdeutsche Bundeskanzler.
00:33:34: Der hat Ende der siebzigen Anfang der achtzehrjahre von einer geistig moralischen Wende in Westdeutschland gesprochen.
00:33:40: Damit zeichnete er damals, das passt jetzt nicht auf unsere Problembeschreibung aber der zeichnet da mal sozusagen ein Bild ein eher konservatives einer westdeutschen Gesellschaft.
00:33:52: Das haben wir natürlich als junge Leute abgelehnt und haben ihn dafür verteufelt.
00:33:57: Aber Ich sage das deshalb, weil ich raushöre und ich nehme es ein Stück weit auch selbst so wahr.
00:34:03: Das ist sozusagen eine Wende gebraucht in Deutschland, dass wir die Hacken zusammenknallen und gucken wie man das Land wieder besser zum Laufen bringt und jeder seinen Beitrag leistet.
00:34:16: also ganz einfaches Beispiel ich bin öfter in Polen unterwegs privat treffe da aber auch junge Unternehmer.
00:34:27: Ein Klima von Aufbruch, Bewegung, Aktivität und Lust am Unternehmertum.
00:34:37: Sie haben von Spanien gesprochen.
00:34:41: Das nehme ich hier nicht so wahr außer in Teilbereichen.
00:34:46: Im Start-up Bereich werden tolle Sachen entwickelt, die das Land braucht dringend.
00:34:53: Aber insgesamt ein Klima Gerade, also da muss ich Ihnen auch zustimmen.
00:35:00: Meine persönliche Erfahrung wenn man mit Verwaltung zu tun hat dann trifft man nicht auf Möglichmacher und Ermöglicher ohne den einzelnen Mitarbeitern dazu nahezutreten gibt es ja auch gute dabei sondern man wird erstmal geguckt was muss hier eigentlich reguliert und geregelt werden?
00:35:21: das ist wieder diese selbst weg Und der ist anonymisiert.
00:35:25: Das hat Hannah Arendt schon gesagt, dass er Todfeind der Demokratie ist.
00:35:28: Ist eine anonymisierte Bürokratie, sag ich mal sinngemäß wieder... Weil das ist genau das!
00:35:36: Da baut sich wieder dieses Selbstzweck-Thema auf und es ist nicht kritikfähig.
00:35:45: Ich kann niemanden zur Rechenschaft ziehen.
00:35:51: Verstehen Sie auf was ich hinaus will?
00:35:52: Ja ja!
00:35:54: Das hat mit Schwarzmalerei gar nichts zu tun sondern das ist einfach nur dämlich traurig für unser Land.
00:35:59: Wir haben ja eine Sprache gelernt und wir haben auch einen Namen bekommen, aber ich habe wirklich eine Viertelstunde bevor sie angerufen werden, habe ich eine E-Mail bekommen ein acht Leute weiter verteilt von einem technischen Direktor einer leitziger Einrichtung dass meine Lieferanten zu häufig in seiner Einfahrt sind.
00:36:20: also er hätte mich auch mal anrufen können und dann hat man mal geguckt wann das Problem auftaucht.
00:36:27: Aber wir gehen immer gleich auf die Barrikaden und glauben damit, unseren Machtbereich und unser Habitat abzusichern.
00:36:37: Und haben eigentlich diese Kultur des Miteinanders im städtischer Eigenbetrieb ein eingemieteter
00:36:45: Dienstleistung.
00:36:49: Wer ist jetzt besser oder schlechter?
00:36:51: Oder wer hat eine Priorität?
00:36:54: oder sind diese Fragen sowieso alle quatscht.
00:36:56: Und das ist die ganz einfache Arbeitsebne und das zieht sich bis nach oben durch.
00:37:04: Ich habe dieser Respekt eben auch vor, wenn man einfach sieht, die Wertigkeit in der Bildung.
00:37:11: was investieren wir im Exzellenz und bin happy über den Hochschulstandort in Sachsen?
00:37:17: Oder Hochschulsstandorte wird eine gute Arbeit gemacht aber wie gleichberechtigt Gehen wir mit Handwerk, mit beruflicher Bildung um.
00:37:27: Wie sinnvoll!
00:37:30: Wann läuft denn eigentlich schon unsere Gesellschaft auseinander?
00:37:34: In der vierten Klasse, wenn es selektiert wird... Das ist für mich als Ostdeutsch ein schmerzer Verstehen gewesen.
00:37:45: Warum man dieses offensichtlich völlig falsche System der Elitenstruktur... Mir sagte neulich ein Adjutant aus Frankreich, dass in Frankreich irgendwie die Abiturquote bei über achtzig Prozent liegt.
00:38:02: Aber das Abiturtag gibt's mehr.
00:38:05: Das war vielleicht auch sehr spontan gesprochen aber es waren eventuell junger Mann der sich den Thema auskannte in der Hochschule.
00:38:13: also das ist halt so.
00:38:15: zum Beispiel für mich ein ganz wichtiger Aspekt weil ich rede ja vom Fundament unserer Gesellschaft Wie kommen wir miteinander klar?
00:38:24: Und wie kann man das dann nach oben skalieren?
00:38:27: Wer ist das eigentlich, wer politische Führung macht oder Parteikarriere.
00:38:33: Ich hatte vor einem Jahr so ein Frühstücksbrunch mit Frau Konnemann als Wirtschaftspolitikerin.
00:38:42: Da kam die aus Berlin mal vorbei und ich habe begrüßt und es saßen aus ganz Sachsen zusammengetrommelt junge CDU-Nachwuchspolitikern im Raum Witten alle meine Kinder sein können.
00:38:56: Ich fand die allen ein bisschen plass.
00:38:57: Ich hab da mit dem einen oder anderen gesprochen und man, die waren mehr interessiert sich über die Marmalade, die auf den Tisch stand unterhalten als über die Chance, die man nutzen möchte wenn man mit Frau Kölnemann zusammenkommt.
00:39:15: Und die haben ... Mich hat das eher schreckt!
00:39:22: Weil der Ham, ich will das nicht allen unterstellen aber im Großteil von denen hat einfach eine Idee im Kopf, wie das jetzt für sie funktioniert nachzurücken.
00:39:36: Partei-Karriere?
00:39:37: Partei Karriere zu machen ohne an eine wirkliche eigene Entfaltung im beruflichen Nachzudenken.
00:39:45: und genauso sieht es in meinen Augen auch schon vielfach aus in der Realität, der Politik Und da ist.
00:39:56: natürlich gerade in der frühkindlichen und in der frühen Jugend Ist der Hang, da kann man stolz sein als Handwerker.
00:40:08: Als Dienstleister ist das eine verfolgungswerte Karriere.
00:40:14: Gibt's da auch?
00:40:15: Sagt der Finanzamt schön, dass sie sich angesiedelt haben bei uns.
00:40:20: Toll!
00:40:20: Können wir Sie beraten, damit es gut läuft für Sie oder ist es eben so, dass wir da echt den Fehler machen nach so Friendly Fire auf ins Selbst zu schießen und dann aber von Resilienz reden?
00:40:37: Das wäre fast schon ein Schlusswort, aber ich will sie noch nicht ganz entlassen.
00:40:50: Ich habe das mit dem Helmut Kohl deshalb angesprochen weil mir... also ich verstehe so und da würde ich persönlich auch auf jeden Fall mitgehen es braucht sozusagen eine Mentalitätswende im Land um Dinge wieder voranzubringen, möglich zu machen.
00:41:08: Und das auch möglichst schnell.
00:41:11: So verstehe ich ihr Plädoyer.
00:41:15: Nur habe ich mir ganz viele Detailfragen hier noch aufgeschrieben die wir hätten besprechen können, die aber gar nicht in unser Gespräch passen weil es um was anderes geht nämlich um und das haben sie sehr ausführlich beschrieben um etwas grundsätzliches.
00:41:30: Es geht um so verstehe Ich das oder hab ich Ihnen zugehört?
00:41:35: Es geht um die Haltung, um die Frage.
00:41:37: Wie geht das in dem Land weiter?
00:41:39: Wer übernimmt welche Verantwortung und wie organisieren wir das Wirtschaft erfolgreich arbeiten können?
00:41:51: Das ist für mich so der rote Faden und auch ein Stück weit Ergebnis offen, weil jetzt daran gearbeitet werden muss.
00:41:58: Und hier jetzt beobachten können ... Was die verschiedenen politischen Ebenen machen und was auch die Bundesregierung in den nächsten Wochen und Monaten, man kann eigentlich nur sagen für das Land hoffentlich voran bringt.
00:42:15: Aber die Frage wie wollen wir leben?
00:42:18: Wie wollen wir Wirtschaften und wer will welchen Beitrag leisten?
00:42:21: ich glaube dass braucht mehr Akzent in der öffentlichen.
00:42:26: Die Debatte kommt mir zu kurz.
00:42:28: Die richtigen Fragen, die Sie stellen, sehe ich in der öffentlichen Debatte auch viel zu selten.
00:42:37: Was brauchen wir denn nicht?
00:42:39: Denken wir mal darüber noch!
00:42:41: Wir brauchen alles.
00:42:42: was wir nicht brauchen müssen wir in der Lage sein abzuschaffen und dafür die Kosten einzusparen.
00:42:48: Nicht mehr Steuern sondern weniger Ausgaben in der Verwaltung, in der Politik.
00:42:55: also die Staatsgefurte einfach Vatikal unterkühlen.
00:43:01: Dadurch erst mal anfangen, dieses Maß an Normalität sich irgendwo am Horizont wieder zurückzuholen.
00:43:11: Aber nein wenn wir sagen wir machen KI oder wir wollen irgendwie digitalisieren in Deutschland, dann gründen wir ein neues Ministerium und das alte für Steintafelnklopfen, dass lassen wir trotzdem stehen.
00:43:24: Das geht ja irgendeine Rente, müssen wir bloß noch dreißig Jahre bezahlen.
00:43:29: Ich denke, dass das leider auch eine Kultur des Wegsehens in unserer Politik ist und was wir wirklich brauchen.
00:43:35: Dass wir einfach die Mathematik lernen und eben nur das ausgeben, was man haben weitestgehend.
00:43:46: Und unsere sozialen Gerechtigkeitsbegriffe wird ja immer wieder diskutiert.
00:43:54: Also wer und was ist Bedürftigkeit?
00:43:58: Haben wir das als Gesellschaft noch noch drauf.
00:44:01: Wissen wir das noch?
00:44:03: Ich hatte in euch ein Gespräch mit Herrn Günder von den Grünen aus Sachsen, der ehemalige Umweltminister und stellvertretende Ministerpräsident.
00:44:17: Er sprach eine Initiative an, wonach jungen Frauen die selbstständig sind, dass sie am Grunde wirklich dastehen und keinen Mutterschutz haben oder keinen Ausgleich ja sogar in der Krankenversicherung eine Thematik haben und dass das ja im Sinne der Chancengleichheit angegangen werden müsste.
00:44:41: Ja, da sprechen sie mir natürlich aus dem Herz genau, das sind meine Anliegen!
00:44:45: Aber wir gehen jetzt schon wieder diesen alten politischen Weg.
00:44:48: was haben die?
00:44:49: Also wir vergleichen es jetzt vielleicht mit einer Hochschullehrerin oder einem anderen Angestellten im öffentlichen Dienst.
00:44:59: Aber wie ist denn unsere Wirtschaft entstanden?
00:45:01: Wie sind denn unsere Familien, also wie sah das alles noch vor fünfzig Jahren aus oder vor siebzig Jahren als die Grundlagen geschaffen wurden auf denen wir jetzt agieren und die uns jetzt wird unter auch hemmen.
00:45:13: Deswegen klingt das toll dass es Chancengleichheit ist aber das zu regulieren indem man den nächsten Steuertopf aufmacht.
00:45:22: dann ist es doch interessanter auch über die Versicherung nachzudenken Darrichtlinien strenger zu diskutieren und einfach in der Vorbereitung, in der Planung.
00:45:34: In der Gleichbehandlung von selbstständlicher Arbeit und nicht-selbständiger Arbeit auch in der Erziehungen, in die Bildung und in der ruflichen Qualifizierung da einfach die Führung wieder aufzuzeigen.
00:45:46: Und da eben so sieht die Vorsorge aus mit dem Versicherungszusatz oder... Aber im Grunde die Dinge immer verlaufen zu lassen Sie an einem alten, uralten Muster wieder korrigieren zu wollen.
00:46:03: Das verstehe ich halt immer nicht oder das halte ich nicht für zielführend.
00:46:08: Und dann denke ich dass generell Gesetze und Steuern Sachen die wie ich nannte zum Selbstzweck verkommen sind sollten einfach Begrenzung haben.
00:46:24: Klassisches Beamtentum ist totaler... Was ist das noch?
00:46:28: Was war das Ziel eines Beamten seiner Zeit als Beamtantum erfunden wurde?
00:46:36: Und was ist jetzt unsere Realität?
00:46:40: Also ich finde es auch wichtig, wenn Sachen einfach... dass man auch zukunftsfähig wird in dem man Dinge auf Zeit sich betrachtet.
00:46:51: Investitionen im Unternehmen oder in irgendeine neue Produktlinie oder Abteilung und die macht ja mit einem gewissen Ziel beim unternehmerischen Denken, da will man in ein, zwei Jahren irgendwas erreicht haben.
00:47:06: Aber man will sich ja nichts ans Bein binden, weil es fast einen dreißig Jahre blockiert und sich ins Gegenteil umwandelt und dann kriegt man's nicht mehr los.
00:47:13: Und ich glaube, da haben wir gerade für Deutschen totales Thema, da flexibler zu sein und eben als Selbstloser.
00:47:23: Flexibler und selbstloser Tonnes-Stichwort erengt?
00:47:27: Das würde ich gerne an dieser Stelle so stehen lassen.
00:47:30: Danke für das Gezicht.
00:47:32: Danke, dass Sie hier bei Wirtschaft dem Osten mitgemacht haben und ein Bild gezeichnet haben
00:47:39: wie
00:47:40: was Unternehmen brauchen und vor allen Dingen worüber dieses Land und diese Gesellschaft auch viel intensiver reden sollte und sich vielleicht zurück erinnern sollte um das land voranzubringen.
00:47:52: danke dass sie mit gemacht haben dass die dabei waren.
00:47:54: danke für das Gespräch was ganz anders verlaufen ist, als ich erwartet und überlegt hatte.
00:48:03: Aber das ist ja meistens
00:48:21: gut.".
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