Europäische Metropolregion Mitteldeutschland
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00:00:03: Wenn wir über Ostdeutschland sprechen, über die Wirtschaft in der Region und über Akteure, die sich besonders für die Zukunft des Standortes einsetzen, dann muss man auch über die europäische Metropolregion Mitteldeutsche
00:00:27: sprechen.
00:00:28: Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben sich die Mitglieder auf die Fahnen geschrieben Und damit ist die Metropolregion seit vielen Jahren das zentrale länderübergreifende Netzwerk von Sachsen-Sachsen-Anhalt und Thüringen.
00:00:47: Und
00:00:47: eine wichtige Marketingmaschine für die Region, wie es der Geschäftsführer der MetropolRegion Jörn Heinrich Tobaben ausdrückt – mit dem ich über die Arbeit und einige Zukunftsprojekte des Verbandes gesprochen habe!
00:01:05: Ja, herzlich willkommen Herr Tobaben.
00:01:07: Herzlich Willkommen hier bei Wirtschaft im Osten.
00:01:10: Schön dass Sie mitmachen!
00:01:12: Ich will auch gleich mit der ersten Frage, mit dem ersten Thema einsteigen das länderübergreifende Netzwerk was die europäische Metropolregion ja schon seit vielen Jahren ist mittlerweile ja schon im zweiten Jahrzehnt des Bestehens Auch wenn die Idee schon etwas älter ist.
00:01:32: Die Zusammenarbeit in den letzten Jahren Wie hat die sich entwickelt?
00:01:35: Was würden Sie sagen.
00:01:37: Also selbstverständlich zyklisch, länderübergreifende Kooperation das ist ja unsere Kernaufgabe in den drei Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
00:01:46: immer ein dickes Brett.
00:01:48: Die Länder haben natürlich in erster Linie ihre eigenen Interessen im Blick Und es ist gar nicht so einfach eine dauernde Herkulesaufgabe, die Fachministerin insbesondere daran zu erinnern dass es ja Themen gibt, die man kooperativ viel besser bewältigen kann.
00:02:05: Das sind nicht alle das sind immer ausgewählte Bereiche und da haben wir uns in den letzten Jahren mit viel Kraft und Mühe glaube ich einen Namen gemacht.
00:02:15: möchte einen Prozess erwähnen der in der Tat den besonderen Fokus noch mal gesetzt hat im Bereich länderübergreifende Kooperationen.
00:02:23: das ist der Strukturwandel hier eingeschränkt.
00:02:27: Der Begriff hat ja viele Facetten.
00:02:28: auf den Kohleausstieg, so ist er auch konnotiert im Wesentlichen.
00:02:32: Im Jahr zwei Tausendsechzehn hat sich angedeutet dass die Bundesregierung ernst macht aus Klimaschutzgründen und sich aus dem Abbau der Verstromung der Kohle herausziehen will.
00:02:44: Und ab zwei Tausend neunzehn gab es dann auch den Abschlussbericht der Kohlekommission und man hat wirklich sehr großvolumige Vordermittelkulissen in den vier deutschen Revieren.
00:02:55: Wir bilden ja eines ab, das Mitteldeutschen Revier definiert.
00:02:59: Es hat sich so gestaltet dass der Wirkungsraum der Metropolregion ist ja nicht vorgegeben.
00:03:06: also er hat seinen Grenzen maximal in den drei Ländern Wenn man Interesse hat dabei zu sein, es trifft nicht für alle Teilregionen.
00:03:15: Der Wirkungsraum ist ziemlich deckungsgleich mit der Förderkulisse des Mitteldeutschen Reviers auch in den drei Ländern angelegt und da haben wir noch mal eine besondere Aufwertung erfahren.
00:03:26: Wir haben uns ganz frühzeitig als die Allerersten diesen Prozess gestellt und in dem Kontext ist es wirklich gelungen ganz viele Landkreise und Städte, die bis dato nicht Mitglied waren.
00:03:38: Wir sind ja ein Bündnis das aus Wirtschaft und Politik besteht in den Mitgliederkreis zu bewegen und da verzehren wir bis heute auch wenn der eigentliche Strukturwandelprozess zumindest was die Mittelbindung anbelangt jetzt eine neue Phase
00:03:53: eintritt?
00:03:55: Ich will nochmal auf die Struktur der Metropolregion etwas eingehen bevor wir so auf innerliche Themen die sie teilweise jetzt schon angesprochen haben.
00:04:07: Wie ist die Mitgliedschaft?
00:04:08: Wer ist Mitglied?
00:04:10: Gibt es wichtige, also auch strukturbestimmende Mitglieder?
00:04:16: weniger wichtige... wer sind da sozusagen so die wichtigen Player, die man in so einem Netzwerk unbedingt braucht?
00:04:27: Also weniger wichtige Mitglieder haben wir natürlich gar nicht.
00:04:29: das ist klar
00:04:31: der Fokus und auch der Anspruch in der Tat.
00:04:34: Sie haben es erwähnt, nicht darauf strukturbestimmende Unternehmen – das ist ein unbestimmter Rechtsbegriff zu akquirieren.
00:04:41: Ich nenne jetzt einfach mal in einzelnen Sektoren ausgewählt Unternehmen.
00:04:44: natürlich ist das BMW-Werk ein Leipzigmitglied, ein struktur bestimmendes Unternehmen im Bereich Automotive.
00:04:51: Natürlich sind die Verbunden jetzt Gas AG, die VNG AG ein staturbestimmtes Unternehmen im Bereich der Energiewirtschaft Und im Raffineriewesen total Energie, mit Sitz in Leuna beispielsweise.
00:05:03: Alle drei sind seit vielen Jahren Mitglied zum Teil sogar Gründungsmitglied und befruchten hier die Mitgliederschaft.
00:05:10: das ist auch von Interesse für andere dann mitbeizutreten.
00:05:16: Originär sind wir ein Verein, ganz profane Verein.
00:05:20: Man wird also Vereinsmitglied und der Verein bedient sich zur Umsetzung seiner Aktivitäten einer hundertprozentigen GmbH-Tochter, für die darf ich arbeiten mit meinen Kollegen.
00:05:32: Mitglied kann werden Vertreter aus den Akteursgruppen Wirtschaft, Wissenschaft, Hochschulen Forschungseinrichtungen Unternehmen aller Art auch gerne kleine Biotechunternehmen wenn sie einen gewissen Stellenwert haben und ich sage mal aus einer gewissen Startup Phase sicher rausgeschehen Städte, Landkreise und auch andere Verbände.
00:05:54: Eine ganze Reihe von IHKs was uns sehr freut sind Mitglied.
00:05:58: Es ist am Ende ein bunter Haufen.
00:05:59: Wir sind auch thematisch eingemischt.
00:06:01: Warnladen das hat Vorzüge und Nacht Teile.
00:06:05: Wenn Sie sich um ein Thema versammeln, sind sie immer auf einen Thema committed.
00:06:09: Ich nehme jetzt mal als Partnernetzwerk den ACOD-Automotivcluster Ostdeutschland.
00:06:14: wenn man da mitmacht hat man einen Interesse an dem Thema Automotive das bindet.
00:06:19: Das ist bei uns nicht so.
00:06:20: die besondere Herausforderung besteht darin Themen zu finden die nach Möglichkeit alle oder ein möglichst großen Teil der Mitglieder auch in irgendeiner Form adressiert.
00:06:31: Der Strukturwandel Stichwort Braunkohlenausstieg ist ein solches Thema, das ging wirklich sehr viele in ganz unterschiedlichen Facetten- und Wertschöpfungsdimensionen an.
00:06:40: Das war ein Thema, dass uns in der Metropole Region zusammengebracht
00:06:43: hat.
00:06:46: Bei dem Thema Strukturwandel Kohleausstieh geplant bis jetzt im Jahr zwanzig achtund dreißig.
00:06:51: wir haben eine heftige Diskussion in Deutschland auch in Ostdeutschland.
00:06:58: zu spät sagen die einen, die anderen sagen zu früh jetzt vor dem Hintergrund der internationalen Krisen.
00:07:06: In diesen Wochen und Monaten geht die Diskussion auch wieder darin sich doch relativ schnell von fossilen Energien zu verabschieden.
00:07:17: Sie machen viele Projekte in diesem Bereich.
00:07:22: Was sind da so wichtige Projekten?
00:07:26: zukunftsversprechend vielleicht haben für die region
00:07:29: also ein ganz großes thema das gerade keine konjunktur hat aber garantiert wiederkommen wird dass wir quasi als trüffel schwein das würde ich auch noch mal eine gründaufgabe damit repol und etwas salopp formulieren dass wir versuchen Themen auszugraben also ganz buchstäblich die Noch nicht vorn sind, aber von denen.
00:07:49: Wir annehmen dass sie kommen werden und dass sie gebraucht werden um den umbau der transformationen der wirtschaft zu gestalten.
00:07:57: Und ein solches Thema, das haben wir sehr frühzeitig gesetzt.
00:07:59: im Jahr zwölf war das Thema Wasserstoff hier eingeschränkt auf dem Bereich grüner Wasserstoff also solcher der aus erneuerbare Energie erzeugt wird und da waren wir faktisch sogar fünf Jahre zu früh.
00:08:12: Wir haben in zwei tausend drei zehn ist wirklich schon sehr lange her die größte Einzelforderung für grüne Wasserstoffe in Deutschland bekommen als Konsortium.
00:08:21: Wir haben dann einen eigenen Tochterverein Hypos ausgegründet, also haben wir forty-fünf Millionen Euro bekommen und die Summe war so groß dass wir gesagt haben wie gesagt das überführen werden einen Eigenständigenverein.
00:08:34: Dann haben wir ganz viele Jahre Basisarbeit geleistet mit dem Thema.
00:08:38: dann gab es mit der Ampelregierung die das Thema ja sehr exponiert hat auch in der Förderpolitik des Bundes einen enormen Boom der sich auch international niedergeschlagen hat.
00:08:50: Die Bundesregierung befeuert.
00:08:53: In Größenordnung Herr Habig ist ein ganz großer Wasserstoff-Lobbyist, dann gab es eine Boomphase und jetzt ist der Boom verstrichen und es geht gerade in die andere Richtung.
00:09:03: man stellt fest dass der grüne Wasserstoff und das ist auch alles nicht falsch sehr teuer ist.
00:09:08: Jetzt möchte ich mich nicht an der großpolitischen Diskussion beteiligen ob Klimaschutz gut oder richtig ist.
00:09:15: Also ich habe da eine klare Meinung, die Metropolregion auch Wir sind dem Thema Decarbonisierung bzw.
00:09:22: Defossilisierung verpflichtet.
00:09:24: Auch der allergrößte Teil unserer Mitglieder Ist unverändert auf einem Transformationsfahrt.
00:09:30: Es ist aber in der Tat festzustellen dass insbesondere Mittelständler sich Klimaschutz zumindest in der bisher begangenen Form zurzeit nicht leisten können und den Gang um mit davor zu bleiben, ein Stück weit zurückgeschaltet haben.
00:09:45: Das kann ich persönlich natürlich verstehen und es ist Aufgabe der Politik aber auch von uns als Verband Angebote zu unterbreiten wie man an der Stelle wieder Fahrt aufnehmen
00:09:57: kann.
00:09:57: Nun haben wir ja nicht nur Zuhörer hier aus der Region die einige der Themen kennen sondern auch darüber hinaus fand ja in den letzten Jahren die Diskussion hier in Ostdeutschland und das Thema Wasserstoff deshalb so besonders, weil der Direktion nach meiner Wahrnehmung auch sowas wie Vorreiter war.
00:10:21: Sie haben das eben angedeutet sie gehören ja selber zu dem Pionieren auch was das Thema angeht.
00:10:28: Wie groß ist das Potenzialwasserstoff?
00:10:31: in Ostdeutschland Wasserstoffnutzung.
00:10:34: Es gibt ja hier auch dieses sogenannte Wasserstoffkernnetz, meine Wahrnehmung ist da ist Ostdeutcher ziemlich hat eine Alleinstellungsmerkmal
00:10:44: oder?
00:10:45: Also ein kürzer Blick zurück habe ich gerade erst gelernt.
00:10:54: zweite Chloralkali-Elektrolyse in Deutschland aufgebaut.
00:10:57: Noch mal die Jahreszahl, also das Thema ist in keinster Weise neu.
00:11:03: und das was wir seit Jahrzehnten oder seit rund hundert Jahren auch in Größenordnung im Mitteldeutschen Chemie dreig wie was ja heute nennen feststellen ist dass Wasserstoff in Größe Ordnung es sind gute fünf Milliarden Normenkubikmeter pro Jahr stofflich nutzen als Chemierostoff.
00:11:22: Das ist ein ganz alter Hut, was ich jetzt beschreibe und das Spannende ist der Wasserstoff wird im Wesentlichen aus Erdgas, nennt man Steam Reforming.
00:11:31: dabei entsteht viel CO².
00:11:33: Der Wasserstoff wird im Wesentlichen aus Erdgas hergestellt, aber er wird komplett in der Region hergestellt und auch verbraucht.
00:11:42: Und das ist ein Prozess, der ganz unabhängig von diesem grünen Wasserstoffboom der letzten Jahre läuft.
00:11:47: Das heißt die Region kann Wasserstoff!
00:11:50: seit den letzten Jahren.
00:11:52: Und wir machen das in Größenordnung, das wird auch von anderen Regionen so gesehen was dazu führt dass in der neuen Wasserstoff Landkarte die die Bundesregierung gezeichnet hat Das ist das Thema Kernnetz, das sind quasi Wasserstoffautobahnen die der Bund finanziert.
00:12:11: Da spielt das Mitteldeutsche Revier, namentlich der Standort Leuner und umzu aber auch Bitterfeld und andere immer eine große Rolle.
00:12:20: Ich möchte auch SKW Pisteritz nennen hat einen gigantischen Wasserstoffbedarf.
00:12:24: also wir haben eine ganze Reihe von strukturbestimmenden Einzelunternehmen die so große Bedarfe haben dass wir immer auf der Landkarte sind.
00:12:32: darauf hat der Bund reagiert in einem Konsultationsverfahren mit den Ländern und Verbänden an näheren zwanzig Milliarden Euro in die Hand genommen.
00:12:40: Das ist noch die letzte Bundesregierung, die Ampel und dieses Wasserstoff-Kernnetz quasi als Autobahnnetz in Deutschland wird jetzt auch gebaut.
00:12:48: Und die Aufgabe der Region ist es – und jetzt wird's spannend und auch herausfordernd – quasi die nachgelagerte Netzebene um im Bild zu bleiben, die Bundes- und Kreisstraßen regional zu bauen.
00:13:00: Und das ist eine Aufgabe, die wir uns als Metroporion verschrieben haben.
00:13:05: Wir haben im Jahr twenty-one und zwanzig die erste Verteilenetzstudie.
00:13:09: Das ist dann die nachgelagerte Netzeben.
00:13:11: Das nennt sich dann Verteilnetz Auf den Weg gebracht, das waren es zwölf Partner.
00:13:25: Und jetzt in wenigen Tagen gibt's den offiziellen Aufruf sich an einer ostdeutschlandweiten Verteilennetzstudie zu beteiligen.
00:13:34: Das machen wir gemeinsam mit dem DBI und der Vianta einer Tochter im Verbund des VNG-Konzerts.
00:13:43: Haben Sie den Eindruck, oder irgendwie fern haben sie denn Eindruck das dem Thema... Also es wird sehr viel Geld zur Verfügung gestellt.
00:13:49: Sie haben das gerade gesagt, dass dem Thema genügend Aufmerksamkeit zukommt?
00:13:54: Oder wie muss man das einschätzen?
00:13:56: Ich
00:13:57: denke Aufmerksamkeit ja!
00:14:00: Der Bund hat sich, weil auch die neue Bundesregierung andere Akzente setzt.
00:14:04: Das darf sie.
00:14:05: Es ist vollkommen legitim.
00:14:07: Hat aber die nachgelagerte Netzebene vergessen und es muss eigentlich jetzt darum gehen die Unternehmen an die Hand zu nehmen.
00:14:14: Ich will jetzt nicht nur davon sprechen, dass alles mit Vordermitteln passieren muss das so sollte Deutschland nicht agieren.
00:14:21: aber wir haben da einen Gap zwischen also die Autobahnebene steht.
00:14:26: man hat quasi die Autobahn Abfahrten gebaut.
00:14:29: Die existieren auch und werden gerade gebaut in den nächsten Jahren.
00:14:32: Aber die Anbindungsstraßen an die Industrie- und Gewerbegebiete, wo die Quellen und Senkenpartner sitzen, das fehlt.
00:14:40: Und momentan gibt es nicht wirklich ein Konzept wie man Unternehmen anschieben unterstützen könnte damit sie diesen Lückenschluss herbeiführen.
00:14:49: Da versuchen wir mit unserer... Gemeinschaftsstudie, Aufklärungsarbeit und Planungsarbeit zu leisten.
00:14:55: Aber am Ende haben wir nicht das Geld!
00:14:57: Und an der Stelle ist es so... Der Einsatz von grünen Wasserstoff ist teurer als die Nutzung von konventionellen Erdgas.
00:15:04: Das kann man gar nicht von der Hand weisen.
00:15:07: Da fehlt ein Förderinstrumentarium um diesen Gap zu schließen.
00:15:10: Und da gibt es viele Ideen aber leider zurzeit keine Entscheidungen der Bundesregierung.
00:15:17: Die Branche und auch die Region wartet dringend darauf.
00:15:22: Macht vielleicht ganz einfach formuliert die europäische Metropolregion auch Lobbyarbeit für das Thema Wasserstoff.
00:15:28: Ja, gemeinsam mit unserem Schwester-Tochterverband HYPOS sind wir da aktiv und versuchen zu sensibilisieren.
00:15:36: Die politische Logik ist eine andere als die wirtschaftliche.
00:15:40: Die Aufmerksamkeit folgt Trends und die Trends gehen gerade in eine andere Richtung.
00:15:45: Das muss man jetzt einfach aushalten.
00:15:47: Wir haben aber so viele Jahre das Thema promoted als keiner was davon wissen wollte, dass wir jetzt quasi mit dem abklingenden Boom also der Hype ist einfach vorbei.
00:15:57: Es heißt jetzt einfach hinter den Zusammenknifen und an guten Projekten arbeiten.
00:16:01: Das Thema wird auf jeden Fall wiederkommen.
00:16:04: ohne den großvolumigen Einsatz von Wasserstoff grünen Wasserstoff vornehmlich werden wir die Energiewende nicht gestalten.
00:16:11: da gibt es in der aus der Wissenschaft auch keinen Widerspruch nur die Finanzierungsmodelle.
00:16:15: die stehen zurzeit nicht
00:16:17: Die politische Diskussion, wo wir an dieser Stelle, an diesem Tisch etwas beiseite lassen.
00:16:25: Das wäre sozusagen ein eigenes Kapitel.
00:16:27: auch nochmal.
00:16:29: Sie machen – wenn ich das richtig nachgelesen habe jetzt im Sommer – den ersten ostdeutschen Wasserstoffkongress.
00:16:39: Was versprechen sie sich?
00:16:41: Also wir haben fünf Jahre lang einen Mitteldeutschen-Kongress durchgeführt und haben festgestellt, dass Ostdeutschland da gibt es auch ein Commitment der ostdeutsche Länder.
00:16:51: Auf Ministerpräsidenten, Betriebe.
00:16:53: sehr in Tinnenebene ist das auch an eigenen Vereinen Und wir haben auf das Interesse an Kooperationen der ostDeutschen Länder was ich ja nur begrüßen kann Das ist endlich mal länderübergreifende Kooperation die aus der Politik kommt reagiert.
00:17:06: Wir haben unser mitteldeutsches Format, das wir wie gesagt fünfmal durchgeführt haben jetzt auf die ostdeutsche Ebene gehoben.
00:17:14: und am sechsenzwanzigsten August.
00:17:15: Wir werden in Dresden sein.
00:17:17: Wir tingeln dann auch durch Ostdeutschland.
00:17:18: Wir wollen überall mal sein.
00:17:20: Werden wir den ersten ostdeutchen Wasserstoffkongress durchführen?
00:17:23: Warum nicht mehr mittelDeutsch sondern warum Ostdeutzschland?
00:17:27: Das muss man konstatieren.
00:17:29: beispielsweise im Energiehafen Rostock total spannende Projekte der VNG.
00:17:33: da ist ein Ammoniak-Kräcker geplant.
00:17:36: Wir sind gut beraten.
00:17:37: Wir brauchen auch die kritische Masse, dass wir im ostdeutschen Kontext enger zusammenrücken und das ist auch die regionale Wahrnehmung in der Branche des Ostdeutschlands mit den Agglomerationsschwerpunkten im mitteldeutscher Raum.
00:17:51: ich möchte auch Schweden, Rüdersdorf, Eisenhüttenstadt dann natürlich Lubmin und Rostock.
00:17:58: Das ist aus Sicht der Brange ein regionaler Markt, der zusammen gehört und darauf reagieren wir jetzt mit diesem Veranstaltungsformat.
00:18:06: Können Sie schon sagen, was so ein zwei wichtige Themen auf dem Kongress sein werden?
00:18:11: Also es ist ganz einfach.
00:18:13: Wir werden die Master-Themen nenn ich jetzt mal Infrastrukturangebot nach Frage Finanzierung beleuchten.
00:18:22: Infrastruktur da gibt es gute Nachrichten.
00:18:24: wie schon angesprochen das Im Angebots- und Nachfragebereich haben wir vereinzelte Großprojekte, die auch laufen.
00:18:32: Gehe ich jetzt nicht im Einzelnen darauf ein.
00:18:34: und in der Tat ein ganz wichtiges Thema Finanzierung Fördermittel Politikern der Länder des Bundes der EU.
00:18:41: also es wird eine spannende Diskussion.
00:18:43: Die Arbeit der Metropolregion zeichnet sich durch verschiedene Projekte aus.
00:18:49: Über eines haben wir jetzt etwas intensiver gesprochen, das Thema Wasserstoff.
00:18:54: aber das ist nicht das einzige Zukunftsthema würde ich jetzt mal mit meinen Worten sagen dem sie sich widmen sondern auch dem Thema CO² Abscheidung Speicherung Nutzung.
00:19:08: Wie sieht das Projekt aus und wo kann, soll muss das nach ihrer Perspektive hingehen.
00:19:15: Also wir denken dass wir einen weiteren Trüffel ausgegraben haben.
00:19:18: ganz sicher sind wir noch nicht aber es deutet sich an Wir wollen ja Vorderfälle sein.
00:19:22: wenn sie sich und das trifft auch für meine Person zu bereits seit zwei tausend neun mit Wasserstoff beschäftigen dann ist der Weg nicht weit.
00:19:32: zum Kohlenstoff warum.
00:19:34: aus Wasserstoff Grüner Energie und Kohlenstoff können Sie so ziemlich jeden Kunststoff bauen, den sie anstreben.
00:19:41: Alles was uns und gibt auch viele Dinge die wir am Leib haben sind ja aus Kunststoffen, aus Plastik, Salopp hergestellt und sie brauchen in allen diesen Molekülstrukturen brauchen sie Kohlenstoff.
00:19:52: Und ein Ansatzpunkt der Energierohstoffwände ist es auch perspektivisch Erdöl-und Erdgas ganz zu ersetzen.
00:20:01: Und dann ist es aber so, und das ist ein bisschen vergessen worden im Rahmen der Energiewende.
00:20:07: Dass man sich keine Gedanken darüber gemacht hat wo eigentlich der Kohlenstoff herkommt also das C-Atom dass ich ja brauche.
00:20:13: und wenn ich wie gesagt mich vom Erdöl jetzt ein Tagesaktuelles Thema Abwände und perspektivisch auch vom Erdgas als Brückentechnologie, die wir sicherlich noch viele Jahre haben werden.
00:20:24: Dann brauche ich irgendwie eine Kohlenstoffquelle um all diese Dinge herzustellen.
00:20:29: Und das ist die eine Seite.
00:20:31: Die zweite Seite ist die dass wir Produktionsverfahren haben im Bereich Zementproduktion Kalkproduktion auch thermische Abfall Verwertung also Müllverbrennung wo die Entstehung von CO² unvermeidbar ist.
00:20:45: Das muss man einfach konstatieren, also nach den heute im Einsatz befindlichen Verfahren können sie die Entstärkung von CO₂ nicht vermeiden.
00:20:54: und jetzt gibt es die Idee und darauf hat auch der Weltklimarat, da gibt's ja kaum etwas drüber reagiert und hat gesagt die Nutzung von CCUS Carbon Capture and Storage and Utilisation, also die Abschaltung von CO².
00:21:09: Die langfristige Einlagerung aber auch die Nutzung von CO₂ das ist jetzt die Übersetzung so sagt der Weltdimmerrat ist essentiell um die Energiewende zu gewährleisten.
00:21:21: Das ist eine Neupositionierung seit gut zweieinhalb Jahren.
00:21:25: Die Branche hat ganz hart mit sich gerungen und man hat jetzt konstatiert Ohne diese Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft werden wir die Klimaziele global nicht erreichen.
00:21:34: Das heißt, CCUS ist auf einmal wieder vorne.
00:21:38: Es ist ein Thema.
00:21:40: das gab es schon mal vor gut zehn Jahren.
00:21:41: da gab's auch eine Modellanlage in Kezin.
00:21:44: man hat das seitens der Bundesregierung seinerzeit alles beerdigt.
00:21:48: Man wollte das nicht mehr.
00:21:49: und jetzt haben wir festgestellt ohne die Nutzung von CO² geht es nicht.
00:21:53: Und wenn sie so wollen ist Kohlenstoff in dieser Definition die kleine oder auch große Schwester vom Wasserstoff.
00:22:01: Also, die beiden Dinge gehören zusammen und was auf gar keinen Fall passieren darf ist das CCUS-Projekte, die jetzt eine gewisse Konjunktur aufnehmen am Ende Wasserstoffprojekte cannibalisieren.
00:22:13: dass wäre das tragischste was passieren könnte.
00:22:16: also Wasserstoff und Kohlenstoff gehören im Rahmen der Transformation insbesondere der Chemieindustrie aber auch anderer Sektoren.
00:22:26: Ich habe die europäische Metropole Region in den letzten Jahren auch als Kommunikator erlebt.
00:22:35: Auch als Erklärer ergibt sich aus der Arbeit, aus den Projekten und aus der Öffentlichkeitsarbeit, die Sie machen.
00:22:44: Beim Thema CO-II haben wir natürlich seit vielen Jahren das mit den Projetten, die vorübergehend erst mal beerdigt worden waren Schon angedeutet haben wir eine Akzeptanzfrage.
00:22:56: Wie schätzen Sie die ein?
00:22:58: Weil mehr CO²-Abscheidung, Verklappung
00:23:03: im Boden
00:23:04: vielleicht dann natürlich auch industrieller Nutzung in größerem Maßstab.
00:23:11: kann man sich vorstellen dass da Leute Fragen stellen und sagen das wollen wir aber nicht in unserem Vorgarten wissen.
00:23:17: Es gibt ja jetzt Modellprojekte auch in Ostdeutschland.
00:23:20: Ich darf Standort Rüdersdorf nennen, da geht der Europas größter Zementproduzent CMEX gerade in eine Projektumsetzung und in diesem Kontext hat man Agenturen beauftragt mit die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erfragen Und die Ergebnisse sind erwartbar.
00:23:41: das erste wichtige Ergebnis Die Gesellschaft.
00:23:44: die Bevölkerung ist uninformiert.
00:23:47: Man kann mit dem Begriff überwiegend nichts anfangen.
00:23:50: Das ist nicht überraschend, weil das Thema ist ja neu.
00:23:53: D.h.,
00:23:53: da haben wir Aufklärungsarbeit zu leisten und unsere Homepage ist gerade in Vorbereitung.
00:23:57: Ich denke, in zwei, drei Monaten sind wir soweit!
00:24:01: Also das erste Zwischenergebnis.
00:24:02: Das zweite ist, dass abgesehen von der Uninformiertheit es nicht so ist, daß man das grundsätzlich ablehnt weil ein Verständnis dafür besteht, dass es Branchen gibt in denen CO² unvermeidlich entsteht und wir damit umgehen müssen.
00:24:21: Es wird dann schwieriger, wenn man unterscheidet.
00:24:23: machen wir das Offshore.
00:24:24: Das heißt unter dem Meeresboden ist ja für den Mitteldeutschen dann weit weg.
00:24:28: Man würde das Pipeline oder mit anderen Verkehrsträgern dorthin transportieren.
00:24:33: Dann ist es quasi ganz der Lob aus den Augen und aus den Sinnen.
00:24:36: Da ist die Akzeptanz deutlich größer als wenn wir.
00:24:39: und das wollen wir auch uns der Frage widmen gibt es auch Möglichkeiten CO² Onshore einzuspeichern Das heißt auf dem Festlandsockel und da muss man konstatieren, dass insbesondere Brandenburg eine hohe geologische Eignung hat.
00:24:53: Fast ganz Brandenburger und der Nordensachsen-Anhalt eben so.
00:24:57: Und das Thema muss man vorsichtig und konstatiert angehen.
00:25:02: Das könnte oder wird wahrscheinlich eine Aufgabe sein, der wir uns stellen gemeinsam mit vielen Partnern.
00:25:08: daran basteln wir gerade.
00:25:11: Es gibt eine gesetzliche Grundlage seit November, also wirklich fast tagesaktuell.
00:25:18: Die den Einsatz dieser Technologie erlaubt die auch dem Bau von entsprechenden Pipelines erlauben.
00:25:24: das ist ganz ähnlich zu dem Wasserstoff Kernnetz.
00:25:27: könnte es dann auch ein CO² Kernnetze oder einen CO² Backbone-Netz wie es in der Branche heißt geben?
00:25:34: Das deutet sich an.
00:25:35: Und da versuchen wir in dieser frühen Phase dabei zu sein, Aufklärungsarbeit zu leisten und auch erste Projekte an den Staat zu bringen.
00:25:45: Spannende Projekten mit viel Zukunft – wo noch viel zu tun ist?
00:25:54: Wir sprechen ja hier über den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland.
00:25:59: Ich will noch mal ein bisschen von außen mit Ihnen einen Moment drauf gucken.
00:26:03: Wo steht denn die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland so im Konzert der anderen?
00:26:10: Ich glaube, mit Ihnen zusammen sind es elf andere zehn Metropole-Regionen in Deutschland.
00:26:17: Hat sich da ein Bild... also mutmaßlich hat sich im Bild in den letzten zwanzig Jahren rausgebildet?
00:26:22: Also es ist spannenderweise so dass es vor ungefähr zwei Monaten eine Veröffentlichung gab einer Studie wo man einen Ranking der elf deutschen Metropolenregionen erstellt hat und wir sind auf Platz fünf was uns irritiert hat Also positiv irritiert, wir haben uns sehr darüber gefreut.
00:26:40: Es ist ja immer die Frage welche Indikatorik legen Sie an bei solchen Rankings?
00:26:44: Und wenn sie über die harten Themen gehen also hart wäre Steueraufkommen, Bruttoinlandsprodukt per Kopf, also die klassischen Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung dann sind wir im unteren Drittel.
00:26:57: das muss man einfach einräumen.
00:26:59: aber wenn sie und das ist auch Teil unserer Lebenswirklichkeit eine urbane Stadtkultur, einen Wachstum der Städte zugrunde legen dann stehen wir gar nicht so schlecht da.
00:27:15: Wir freuen uns natürlich auch so ordentlich.
00:27:16: die Metropolen ist ja auch eine Marketingmaschine für den Standort Mitteldeutschland.
00:27:22: Also wenn ich gefragt werde, was machen Sie eigentlich beruflich?
00:27:24: Was ist Ihre Hauptaufgabe?
00:27:26: Dann ist meine Antwort immer Ich bin in erster Linie für gute Laune im Mitteldeutchland zuständig.
00:27:30: Das ist sicher nicht eine Aufgabe neben diesen Fachthemen die wir auch bearbeiten.
00:27:35: Insofern freuen wir uns sehr.
00:27:37: Wir werden positiv kritisch beäugt von den Kollegen in den anderen Metropolregionen.
00:27:43: Wir sind nämlich ein absoluter Exot, die anderen sind aus der Landes- und Regionalentwicklung herausgewachsen also im besten Sinne des Wortes und werden auch fast ausschließlich öffentlich
00:27:54: finanziert.".
00:27:55: Und bei uns ist es so, das Geld war von Anfang an knapp und wir sind einen ganz anderen Weg gegangen.
00:27:59: Wir haben eine Fusion im Jahr zwei Tausend vierzehn hingelegt.
00:28:02: da gab's früher mal die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, für die ich auch arbeiten durfte und es gab die zweite Organisation.
00:28:08: Die hieß schon Metropolregie und Mittel Deutschland.
00:28:11: Das war aber nur ein Bündnis der großen Städte.
00:28:13: Da waren also weder Unternehmen dabei noch nicht einmal Landkreise um.
00:28:17: diese beiden Organisationen haben wir zusammengeführt und Es hat dazu geführt dass wir Wirtschaft und Politik, wie gesagt gleichermaßen abbilden.
00:28:25: Und der größte Teil des Mittelaufkommens, der Metroporion kommt über privatwirtschaftliche Unternehmen.
00:28:32: dafür sind wir sehr dankbar.
00:28:33: und das macht natürlich auch was mit einem.
00:28:35: weil ich mache es mal im Bild wenn BMW Leipzig oder die VNG oder auch total habe beide alle drei bereits erwähnt uns jedes Jahr netto sechzehntausend Euro geben das ist ja viel Geld dann wollen die etwas dafür haben.
00:28:49: Das führt dazu dass wir immer auf Trab sind, weil wir ganz viele, wir haben insgesamt vierundachtzig Mitglieder.
00:28:55: Wir müssen ganz viele Mitgliederinteressen bedienen und sie schlafen hier nicht ein.
00:29:00: Weil Sie werden immer wieder daran erinnert das das privates Geld ist und man auch einen Rückfluss also jetzt nicht unmittelbar für das Unternehmen aber für die Region und auch für Einzelunternehmerische Interessen erwartet.
00:29:11: Und das hat glaube ich dazu geführt sehr hart am Wind segeln und uns diese Themen zwei haben wir angesprochen, Wasserstoff und auch CCUS die Kohlenstoffnutzung ausgegraben haben.
00:29:23: Und mit starken Unternehmen insbesondere auch Industriefokus hier aufgesetzt haben.
00:29:28: also wir sind etwas mehr als nur ein reines Netzwerk das sind wir natürlich auch sondern wir sind auch einen wie soll ich das sagen eine Fachagentur für ausgewählte Fragestellungen und dabei achten wir sehr darauf, dass wir möglichst viele, niemals alle aber möglichst viele Mitgliederinteressen ansprechen.
00:29:46: Und beim Thema Wasserstoff das interessiert jedes Mittelzentrum, jedes Oberzentrum ist es auf jeden Fall gelogen.
00:29:53: Ich will noch eine Frage anschließen, weil ich weiß dass sie auch bundesweit ein bisschen unterwegs sind.
00:29:59: Auch punktuell in Europa und da interessiert mich das Feedback was Sie da einsammeln.
00:30:05: Sie sind bei der Expo in München mit anderen zusammen aus der Region und bei der Mieble in Cannen.
00:30:14: Was kriegen Sie da gespiegelt?
00:30:15: Also die größte mobilen Messe der Welt ist die Expo in München, auf dem Münchner Messer-Gelände.
00:30:21: So eine der teuersten.
00:30:22: ganz nebenbei und in der Tat schon im zehnten Jahr organisieren wir den Gemeinschaftsstand Mitteldeutschland an dem wir adressieren insbesondere privatwirtschaftliche Immobilienprojektentwickler, aber auch die Standort-Entwicklungsgesellschaften.
00:30:37: Die Wirtschaftsvordergesellschaft der Landkreise und Städte das ist ein bunter Haufen.
00:30:43: am Ende möchte man seine Projekte an den Mann bringen und man möchte für die Regionen werben.
00:30:48: also es zum einen wirklich Immobilie Entwicklung und Vermarktung und zum zweiten ist es eine Standortmesse.
00:30:54: Es ist wie gesagt die größte Europas.
00:30:57: und hier koordinieren Das ist wichtig, wir haben keine Grundfinanzierung und überhaupt kein Geld von den Ländern.
00:31:05: Es wird uns immer unterstellt dass wir ja Fördermittel bekommen für den Stand.
00:31:10: so ist es nicht.
00:31:11: die allermeisten Projekte der Metropolregion sind komplett privatwirtschaftlich finanziert.
00:31:17: das ist aus meiner Sicht die hohe Kunst.
00:31:19: das ist hier wirklich Private Public Partnership.
00:31:22: ein solcher Messestand um einfach mal eine Zahl zu nennen kostet netto rund fünfhunderttausend Euro.
00:31:27: für drei Tage fragt sich immer, wo das Geld bleibt.
00:31:31: Drei Tage sind schnell vorbei und diese Summe wird komplett privatwirtschaftlich aufgebracht.
00:31:36: Und da müssen wir auch vorn dabei sein.
00:31:39: Wir machen Fachforen.
00:31:40: die letzten zwei Jahre war die Bundesbauministerin bei uns umstand und hat einen Nachwuchsförderpreis für Frauen verliehen gab es einen großen Anlauf also ist ein weiteres Mosaik-Steintchen in unserem Tableau.
00:31:55: Wenn Sie zurückgucken, sie sind jetzt schon einige Jahre.
00:31:58: Ich glaube über zehn auch
00:31:59: schon... Fünfzehn!
00:32:00: ...fünftzehn
00:32:01: Geschäftsführer.
00:32:02: Fast auf den Tag genau, fünfzehn Jahre.
00:32:04: Der Metropole-Region ist der Rückblick.
00:32:07: wenn Sie nach vorne gucken was denken Sie wo kann?
00:32:11: Wo sollte die europäische Metropollregion Mitteldeutschland im nächsten Jahrzehnt stehen können?
00:32:19: Also ich habe es eingangs schon gesagt dass was besonders herausfordernd ist und auch immer noch bleibt, in die Förderstrategien der Länder und auch wirtschaftsfördernde Aktivitäten eingebunden zu werden.
00:32:35: Vor fünfzehn Jahren – das beziehe ich jetzt mal auf meinen Zeitraum, den ich hier sein darf – hatten wir kaum Aufmerksamkeit.
00:32:41: Und durch die unterschiedlichen Projekte – ich habe sie alle beschrieben – ist so etwas wie ein Grundvertrauen gewachsen und ganz parallel dazu sind ja nur einen Akteur es gibt andere ist aber auch die Bereitschaft gewachsen, vielleicht auch aus einer Betroffenheit heraus oder den Bewusstsein heraus dass man schon spürt alleine kann man das gar nicht schaffen.
00:33:02: Ich nehme jetzt mal Sachsen oder auch Sachsen-Anhalt.
00:33:05: Schauen Sie mal wie Bayern und Baden-Württemberg im Bundesrat gemeinsame Sache machen.
00:33:09: also ganz positiv, ganz legal.
00:33:11: da wird gemeinsam abgestimmt Man macht großvolumige Infrastrukturprojekte zusammen.
00:33:17: Also die Länderübergreifende Kooperation anderen Teilen Deutschlands möchte auch den Nordwestdeutschen Raum benennen, aus dem ich gebürtig komme Hamburg mit seinem Umland Niedersachsen und auch Schleswig-Holstein.
00:33:31: Man macht da in viel größerem Maße gemeinsame Sache Und das Bewusstsein ist gestiegen, dass man zumindest in ausgewählten Bereichen die Gestaltung der Energiewende ist ganz sicher ein solcher Bereich sich gemeinsam aufstellen muss.
00:33:47: An dieser Stelle bekommen wir zunehmend Aufmerksamkeit und auch kleine und größere Mandate.
00:33:53: Man anerkennt, dass einen Partner braucht, der sich sehr großräumig dem Thema nähert.
00:33:58: Das ist aber ein sehr mühsamer Prozess wenn ich das sagen darf den wir aber glaube in den vielen Jahren, die es uns jetzt schon gibt.
00:34:07: Ganz erfolgreich bestritten sind.
00:34:08: Insbesondere das Thema Wasserstoff und Strukturwandel haben da sehr viel Vertrauen wachsen lassen bei den Ländern.
00:34:17: Vielen Dank für das Gespräch.
00:34:19: Danke dass Sie dabei waren.
00:34:25: Das war Wirtschaft im Osten.
00:34:27: zur Lage in Ostdeutschland Im Netz bei
00:34:31: wirtschaftimosten.di
00:34:33: Und auf allen relevanten Kanären.
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